singender Erwachsenenchor

Presseberichte



Wümme-Zeitung  vom 28.03.2018

 

Leiter des Kinderchors hört auf

Zu viel Konkurrenz fürs Singen

Peter Riedel gibt nach 40 Jahren die Leitung des Perilis-Kinderchores auf. Er fürchtet, dass das auch das Ende für den Kinderchor bedeutet.

 

Von Ulrike Schumacher

 

Lilienthal. Diese Abkürzung ist seit 40 Jahren in Lilienthal ein klangvoller Begriff. Die Perilis stehen seit Jahrzehnten für Sangesfreude. Vier Chöre reihen sich dahinter auf. Vorneweg ihr Begründer und Leiter Peter Riedel, dessen Name sich in den ersten beiden Silben wiederfindet. Perilis ist die knackige Kurzform von Peter Riedels Lilienthaler. "Die Idee dazu hatte der Pressefotograf Erwin Duwe", erinnert sich Peter Riedel, der die Leitung des Kinderchors nun nach 40 Jahren aufgeben wird.

Damals, als alles begann, hatte Peter Riedel um Vorschläge für einen Chornamen gesucht. Und Erwin Duwe, der mit seiner Kamera für die WÜMME-ZEITUNG im Einsatz war, ließ nicht lange auf einen Einfall warten. Dem Chor ist er deswegen aber nicht beigetreten. Dafür aber viele Mädchen und Jungen. "Wir haben mit 40, 50 Kindern begonnen", erzählt Peter Riedel. Zur Jubiläumsfeier, die Anfang Juni auf dem Programm steht, will er mit dem Kinderchor noch etwas einstudieren. Obwohl der inzwischen nur noch Kammerchor-Stärke hat.

Nur noch gut zwölf Mädchen und Jungen singen im Perilis-Kinderchor mit. Es seien die Sangesfreudigsten. "Damals war der Kinderchor noch etwas Besonderes", sagt Peter Riedel. "Aber jetzt ist das Angebot für Kinder zu groß. Die Kraft und die Bereitschaft, in einem Kinderchor mitzusingen, ist erlahmt", bedauert der 74-Jährige. Hinzu kam als Konkurrenz der Nachmittagsunterricht in den Schulen. "Am Chor-Geschehen lässt sich der gesellschaftliche Wandel ablesen", fügt der ehemalige Musiklehrer hinzu. "Ich habe gespürt, dass die Konzentrationsfähigkeit nachgelassen hat und dass die Belastbarkeit auch nicht mehr so vorhanden ist wie in den Anfangsjahren." Damals konnte er mit dem Kinderchor noch dreistimmige Stücke einstudieren. Das sei nun nicht mehr möglich, meint Peter Riedel. Er befürchtet, "dass es mit dem Kinderchor nicht mehr weitergeht". 

Was ihm bleibt, ist die Leitung der drei anderen Chöre: des Erwachsenenchors, des Jugendchors und der Perilis-Country-Gruppe. Und die Erinnerungen an viele schöne Musicals, die er mit den jungen Sängerinnen und Sängern einstudiert hat. Angefangen mit dem Stück "Tenalparret" im Jahr 1993, dessen Name auch wieder ein Spiel der Buchstaben ist. Von hinten nach vorn gelesen, heißt es "Terraplanet". Es handelte von der Bedrohung, aber auch von der Schönheit der Erde. Das letzte Musical, das der Chorleiter mit den Kindern einstudiert hatte, war im Jahr 2016 zu sehen und hieß "Mirinda Zauberwind".

 

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Wümme-Zeitung „Mein Verein“ vom 24.12.2017

Mehr als nur Weihnachtslieder

Die Perilis-Chöre geben ihr Weihnachtskonzert in der Lilienthaler Klosterkirche - und einen Ausblick auf 2018

Hannelore Levermann

Lilienthal. "Das war mal ein richtig stimmungsvolles Konzert!“, waren Worte von Besucherinnen und Besuchern beim Verlassen der Lilienthaler Klosterkirche, in der sie gerade durch die Perilis-Chöre in weihnachtliche Stimmung versetzt worden waren. Am Sonnabend, 9.Dezember, ab 17 Uhr war in der voll besetzten Klosterkirche das traditionelle Weihnachtskonzert der Perilis zu hören. Weihnachtslieder aus England, Frankreich und Spanien erklangen in jeweiligen Sprachen neben Gospels und bekannten konzertanten Chorsätzen wie „Panis Angelicus“ und dem plattdeutschen „Dat Johr geiht to Enn“. Dabei wechselten die Darbietungen zwischen Gesamtchorliedern und reinen Frauen- oder Männergesängen und Sologruppen.

Der Jugendchor erhielt viel Beifall für seine ausdrucksstarken Beiträge. Zwei Solistinnen begeisterten das Publikum besonders, die stimmgewaltige Anna Lena

"Das war mal ein richtig stimmungsvolles Konzert!"

Besucher des Konzerts

Schlicht und die 16-jährige Maria Ponce, mit ihrem einfühlsamen Sologesang des Gospels „Give us peace“. Durch das abwechslungsreiche Programm führte die Moderatorin Anja Kwijas mit viel Witz und erklärenden Hinweisen. Bei fünf Liedern war nun auch das Publikum gefordert. Peter Riedel, der wie gewohnt mit sicherer Hand durch das Konzert führte, ermunterte die sangesfreudigen Zuhörerinnen und Zuhörer zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder, und ein voller Klang erfüllte die ganze Kirche. Und sogar beim Spiel der Blockflötengruppe unterstützten die Besucher – völlig unerwartet – die Instrumentalisten durch leises Summen im Hintergrund und verbreiteten damit besondere Stimmung.

Aufgelockert wurde das Programm durch den Wechsel von Chormusik, teils a cappella, meist jedoch begleitet von dem virtuosen Bernhard Scholz am Klavier oder auch ergänzt durch Blockflöte und Gitarre. Weitere Abwechslung brachten ein Gedicht und eine weihnachtliche Geschichte.

Um die perfekte Tontechnik bei diesem Konzert kümmerte sich wie in jedem Jahr Wolfgang Bredow und ins richtige Licht gesetzt wurde die Kirche durch Thies Weitzenbauer. Traditionell endete das Konzert mit dem stimmungsvollen mehrstimmig gesungenen Lied „Stille Nacht“. Auch Axel Miesner von der CDU gehört inzwischen zur Fangemeinde der Perilis und hat anschließend dem Chorleiter zu dem gelungenen Konzert gratuliert.

Die Perilis geben einen Ausblick auf das kommende Jahr. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Perilis im nächsten Jahr findet am 2.Juni im Schützenhof Wörpedorf in Grasberg ein großes Konzert mit allen Perilis-Chören statt.


                       
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Wümme-Zeitung „Mein Verein“ vom 16.04.2017


Konzert mit Überraschung

Jubiläumsveranstaltung des Erwachsenenchores Perilis würdigt 30 Jahre Musikvielfalt

 

Vom Pressesprecher der Perilis

 

Lilienthal/Grasberg. Es begann 1987. Eine kleine Hobbysinggruppe aus Eltern des damaligen Kinderchores traf sich einmal im Monat und sang „just for fun“. Nach und nach wurden es immer mehr Sängerinnen und Sänger, und man probte einmal in der Woche. Am Sonntag, 02. April 2017, gab der Erwachsenenchor Perilis (mit nun schon über 60 Aktiven) sein mitreißendes Jubiläumskonzert „30 Jahre Musikvielfalt“ im ausgebuchten Saal des Grasberger Hofs.

Der Vertreter der Gemeinde Grasberg, Michael Frerks, würdigte dieses Ereignis besonders. Er erinnerte sich an schöne und harmonische Chorzeiten, auch weil er selbst bei den perilis in seiner Jugendzeit aktiv dabei gewesen war und Gitarre gelernt und gespielt hatte. 

Auch der Lilienthaler Bürgermeister Tangermann  begrüßte Chor und Publikum und merkte an, dass die Gemeinde Lilienthal auf diesen großen und erfolgreichen Chor stolz sein kann.

Die bekannte Moderatorin Anja Kwijas führte die zahlreichen Gäste mit viel Charme und Humor durch das vielfältige Programm, das Chorleiter Peter Riedel aus den Bereichen Klassik, Schlager, Pop, Gospel, Filmmusik und Musical zusammengestellt hatte. Die Instrumentalisten Raimund Häveker (Keyboard), Stefan Wasser (Drums) und Bernhard Scholz (E-Piano) überzeugten als sehr sichere Chorbegleiter und bereicherten den Gesamtsound mit großer Professionalität.

Eine Überraschung gelang der Männergruppe des Erwachsenenchores, die das Lied „Thank you, dear Lord, for music“ perfekt im Barbershop-Stil sang und bei der Wiederholung einen selbst gedichteten Text ertönen ließ. Peter Riedel reagierte leicht irritiert, erkannte jedoch schnell, dass dieser gelungene Spaß ein besonderes Dankeschön für sein großes Engagement sein sollte. Das Publikum nahm diese Einlage mit viel Beifall begeistert auf.

Das Offene Singen mit dem Publikum -typisch für Peter Riedel- brachte die Gäste dieses Mal zum Mitsingen, Mitklatschen und Bewegen mit dem Lied „Hier kommt la Ola“, eine Welle, die zwischen Chor und Publikum begeistert hin und herschwappte. Wolfgang Bredow (Tontechnik schon seit mehr als 30 Jahren) und Thies Weitzenbauer (Beleuchtungstechnik) trugen sehr zum Gelingen dieses mitreißenden Konzerts bei.

Highlights waren der bekannte Popsong „Under the Boardwalk“, kraftvoll und rhythmisch präzise gesungen, „I'm going home“, ein Gospel mit dem großartigen Solisten Henrik Curth, und zwei Musical-Medleys, zum einen aus den Musicals „My Fair Lady“, „Westside Story“, „Cats“ und „Hair“, zum andern aus  dem Erstwerk von A.L.Webber „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“, gehörtenzu den Höhepunkten des Abends.

Dabei konnte der Erwachsenenchor sein brillantes Können unter Beweis stellen: die Klangfülle, die kontrastreichen Effekte und die  einfühlsamen Klänge. Peter Riedel, Gründer und Chorleiter dieses wunderbaren Chores, verstand es, diesen gewaltigen Klangkörper sehr differenziert und nuanciert einzusetzen.

Die Krönung dieses wunderbaren Jubiläumkonzerts war aber wohl ein Song aus dem Musikfilm „Wie im Himmel“: Gabriellas Sång. Er wurde von Anna Lena Schlicht perfekt auf schwedisch und stimmtechnisch auf ganz hohem Niveau gesungen. Das Publikum applaudierte voller Begeisterung und forderte gleich eine Zugabe. Begleitet wurde dieses Lied von einem zehnköpfigen Backgroundchor der perilis mit Bernhard Scholz am Klavier.

Nach einer weiteren Zugabe (Rock 'n  Rolltitel „At the hop“) ging ein großartiges Jubiläumskonzert zu Ende, dessen mitreißende Melodien sicherlich vielen Gästen in Erinnerung bleiben werden.

 

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Wümme-Zeitung „Mein Verein“ vom 19.06.2016

 

Ein gelungenes Konzert des Jugendchores Perilis aus Lilienthal

 

Vom Pressesprecher der Perilis

 

Der Jugendchor Perilis präsentierte unter dem Motto „Just sing it“ am 5. Juni 2016 im
Schroetersaal (Lilienthal/Murkens Hof) einen mitreißenden Auftritt. Immer wieder gab es begeisterten Applaus von den etwa 100 Zuschauern im Saal. Die jungen Sängerinnen und Sänger unter der sicheren Leitung von Chorleiter Peter Riedel begannen mit dem a cappella-Chorsatz „Sixteen Tons“, der sowohl rhythmisch als auch tonal hohe Ansprüche abverlangte.

Die Moderation hatte Raimund Häveker (selbst lange Zeit Instrumentalist bei den 
Perilis gewesen) übernommen. Der Weg vom Westerwald nach Lilienthal „sei ihm nicht zu weit gewesen, wo er den Jugendchor Perilis noch nie so gut erlebt habe wie jetzt“-so sein Kommentar. Seine Moderation überzeugte durch zahlreiche Zusatzinformationen, Lockerheit und Esprit. Häveker stellte auch heraus, dass der aktuelle Pianist Bernhard Scholz bereits seit 15 Jahren, Tontechniker Wolfgang Bredow seit ca. 25 Jahren dabei sind und Chorleiter Peter Riedel die Perilis-Gruppen unentwegt und zielgerichtet seit 38 Jahren leitet und immer wieder mit neuem Leben füllt. Für sie alle gab es entsprechend brausenden Beifall.

Der Jugendchor Perilis besteht zur Zeit aus 14 jungen Sängerinnen und Sängern im Alter von

15 – 30 Jahren. Es werden Gospels, Musicallieder und Popsongs gesungen sowohl a cappella als auch mit Klavierbegleitung. Bei Liedern wie „Hit the road,Jack“ , „Let me be there“ oder

„It's raining again“ (Lied von Supertramp) erlebten die Zuschauer musikalische Highlights.

Sehr ausgereift erklang die Titelmusik des Bond-Filmes „Skyfall“. Absoluter Höhepunkt war  das Musical-Medley, das Peter Riedel zusammengestellt hatte aus den Musicals „Tarzan“, „Elisabeth“, „Marie Antoinette“ und „Godspell“. Der Jugendchor schaffte es, eine fast echte Musicalatmosphäre zu verbreiten. Immer wieder kamen großartig gelungene Solodarbietungen zwischen die Chorlieder. So erklangen am Klavier „Doktor Gradus Parnassum“ (C. Debussy), virtuos und gekonnt gespielt von Hannes Eils, „Kitten on the Keys“ (Z.Confrey), wahrlich meisterhaft interpretiert von Bernhard Scholz. Selbst der Moderator Raimund Häveker ließ es sich nicht nehmen, mit seiner Harp (Mundharmonika) den anspruchsvollen Titel „Ain't Misbehavin'“ vorzutragen. Aber auch gesangliche Extradarbietungen wurden geboten: „The Rose“ wurde von Anna Lena Schlicht sehr gefühlvoll und ausgereift gesungen, begleitet am Klavier von Bernhard Scholz, „Barfuß am Klavier“ interpretierten gekonnt zur Pianobegleitung Max Mellenthin und Hannes Eils, und drei Damen des Jugendchores(Vanessa Köhler,Anna-Lena Pfarr, Annkatrin Limberg) überzeugten mit dem Song „Shackles and Praise you“, live instrumental begleitet von Bernhard Scholz, Hannes Eils und Raimund Häveker. Weiter gab der Jugendchor Perilis frohe und gelungene Botschaften mit Gospels ( z.B. „Total Praise“) und Bluesgesang( „Blues and Trouble“). Als das Konzert nach fast 11/2 Stunden endete, verlangte das stürmisch applaudierende Publikum eine Zugabe, in der Peter Riedel mit seinem überzeugenden Jugendchor sehr witzig und choreographisch interessant den Schlager „Itsy Bitsy Teenie Weenie“ aufleben ließ. Jugendliche, die gerne bei dem Jugendchor Perilis mitmachen möchten, können jeden Mittwoch 19.00-20.30 Uhr in die Torneeschule (Zum Schoofmoor 9)  zur Probe kommen. Der Jugendchor Perilis würde sich sehr freuen. Informationen sind unter www.perilis.de zu finden!

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Wümme-Zeitung „Mein Verein“ vom 23.11.2014

 

Der Erwachsenenchor der Perilis Lilienthal auf Kreuzfahrt / Weitere Vorstellungen im kommenden Jahr


Eine Reise ins Glück

 

Von Hannelore Levermann


Am Sonnabend,15. November war es endlich so weit: Die Sängerinnen und Sänger des Erwachsenenchors der Perilis gingen im „Schützenhof Wörpedorf“ in Grasberg an Bord der „MS Lilienthal“. Die intensive Probenarbeit von über einem Jahr fand hier ihren krönenden Abschluss in einer eindrucksvollen Premiere.

 

Die „MS Lilienthal“ nimmt Kurs auf die Schlager-Revue „Eine Reise ins Glück“.
Mit ihrer Schlager-Revue „Eine Reise ins Glück“ gingen die Perilis mal ganz neue Wege. Sie präsentierten Evergreens aus den 60er- und 70er-Jahren, die vom Publikum begeistert mitgesungen wurden, wie zum Beispiel „Aber bitte mit Sahne“, „Auf der Reeperbahn“ oder „Griechischer Wein“, wobei eine gelungene Abwechslung entstand durch Chor-, Solo- und Gruppengesang. Professionell begleitet wurde die musikalische Reise von sieben Live-Instrumentalisten. Schlager und Instrumentalstücke hat Chorleiter Peter Riedel bearbeitet, arrangiert oder teilweise sogar komponiert.

 
Es war eine Herausforderung für Chor und Chorleiter gewesen, sich mit rund 40 Sängerinnen und Sängern an ein solches Projekt zu wagen, das ja nicht nur stimmlichen Einsatz sondern auch schauspielerisches Können verlangt. Ohne Regisseur Alexander Hauer, der alles richtig „in Szene gesetzt“ hat, wäre diese erfolgreiche Schlager-Revue wohl nicht zustande gekommen. Aber ebenso unentbehrlich waren die vielen helfenden Hände aus den eigenen Reihen und aus dem Jugendchor für Tontechnik, Beleuchtung, Maske, Kostüme, Kasse und Öffentlichkeitsarbeit, nicht zu vergessen unseren Ton-Meister Wolfgang Bredow.

Etwa 270 Zuschauer aller Altersgruppen spendeten im ausverkauften Schützenhof begeistert Beifall. Zum Schluss gab es für die Zugabe, ein Medley aus der Revue, sogar „standing ovations“.

 
Weitere Aufführungen sind für das kommende Jahr geplant: Sonntag, 15. Februar, um 15 Uhr in der „Strandlust“ in Vegesack; Sonnabend, 28. Februar, um 19 Uhr in der Markthalle in Delmenhorst; Sonntag, 22. März, um 15.00 Uhr im Schützenhof Wörpedorf in Grasberg; Sonnabend, 18. April, um 19 Uhr im Hamme-Forum in Ritterhude.

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Wümme-Zeitung vom 18.11.2014

 

2015 noch weitere Perilis-Konzerte

Schlager-Revue ist ausverkauft


Von Siegfried Deismann

 

Die Premiere der Perilis-Schlagerrevue „Reise ins Glück“ war am Sonnabend ein voller Erfolg. Nicht nur, dass die Auftaktveranstaltung der musikalischen Schiffsreise des Erwachsenenchors unter der Leitung von Peter Riedel bereits im Vorfeld komplett ausverkauft war, wie zu hören war. Auch die Auswahl und der Vortrag der Schlagertitel kamen beim zum Teil mitsingenden und offensichtlich begeisterten Publikum bestens an. Das freut die Macher, und freuen können sich auch all jene, die für die nächste Aufführung am kommenden Freitag, 21. November, im Wörpedorfer Schützenhof bereits eine Karte ergattert haben.

Alle anderen haben nämlich zunächst einmal das Nachsehen – denn auch die zweite Vorstellung der Schlagerrevue „Reise ins Glück“ ist bereits restlos ausverkauft.

 

Aber es gibt gute Nachrichten für diejenigen, die sich den musikalischen Spaß noch einmal oder zum ersten Mal gönnen möchten: Für das kommende Jahr haben die Perilis zumindest schon einmal drei Termine in ihre Planung aufgenommen, und über weitere Vorstellungen wird auch schon nachgedacht.

 

Im Februar sticht der Schlager-Dampfer „MS Lilienthal“ in der „Strandlust“ in Bremen‑Vegesack in See, im März legt er noch einmal im Wörpedorfer Schützenhof an. Im April ist das Ritterhuder Hammeforum der Zielhafen der Schlagerrevue. Wie zu hören war, liegt Lilienthal diesmal deshalb nicht auf der musikalischen Schiffsroute, weil hier kein geeigneter Aufführungsort gefunden werden konnte.

 

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OSTERHOLZER-ANZEIGER vom 19.11.2014

 

Gute-Laune-Schlager-Revue

Premiere der perilis führt direkt ins Glück

 

Von Monika Ruddek

 

 Grasberg (mr). Eine Kreuzfahrt mit traumhaften Zielen, Liedern und Glücksmomenten, das wün­schen sich viele Menschen. Mit der Schlager-Revue „Eine Reise ins Glück“, das derzeit vom Erwachsenenchor der perilis unter Leitung von Peter Riedel und der musikalischen Beglei­tung von acht Musikern auf­geführt wird, werden Urlaubs­träume zumindest gedanklich greifbarer. Die Premiere brachte am Samstagabend im Schützen­hof Wörpedorf so manchem Zuschauer zum Schunkeln, Mitklatschen und Mitsingen.

 

Die „MS Lilienthal“ sticht mit Kapitän Klaus Hansen, seiner Frau Tina, der Chefstewardess Béatrice, Oma Müller und vielen anderen Kreuzfahrtgästen – alles natürlich perilis-Sängerinnen und -Sänger – vom Hamburger Hafen aus in See. Am Kaffeetisch sit­zend schwelgen die Damen in den Erinnerungen an alte Zeiten und krönen diese mit dem Udo Jürgens Schlager „Aber bitte mit Sahne“. Die Fahrt geht weiter in das Land der Tulpen. „Wenn der Frühling kommt, dann pflück´ ich dir Tulpen aus Amsterdam“ singen die perilis beschwingt, „tausend rote, tausend gelbe“ trällern sie munter weiter. Die Reise mit der MS Lilienthal geht weiter über England nach Paris zu den bekannten Sehenswürdig­keiten Eiffelturm und der Kathe­drale Notre Dame. Kein anderer Schlager als „Ganz Paris träumt von der Liebe“ passt so gut zu der Stadt der Liebe wie dieser. In Spanien angekommen wird Flamenco getanzt und natürlich scheint die Sonne im bekannten Schlager „bei Tag und bei Nacht eviva espana“. Die Kostüme des perilis Chors sind farbenfroh und die spanischen Fächer der Damen schwingen im Takt dazu.

 

Viele Schlager aus der Zeitepo­che der 1960er bis 1980er Jahre sind in dem Musical der perilis zu hören. Hits, wie der Connie Fran­cis Hit „Schöner fremder Mann“ über Gitte Haennings „Ich will ‘nen Cowboy als Mann“ bis „Theo, wir fahr´n nach Lodz“ von Vicky Leandros, luden zum Mit­singen und Mitschunkeln ein und trugen zum Erfolg dieser gelunge­nen Schlager-Revue bei.

 

„Die Planung begann 2013, die Proben laufen seit Anfang 2014“, berichtet Chorleiter Peter Riedel, der die Chorgruppen der perilis seit 1978 leitet. „Unterstützt hat uns Regisseur Alexander Hauer aus Bremen, mit dem ich die beiden Kindermusicals Mann im Mond und Aqua & Miamoja inszenierte“.

 

Weitere Aufführungen der Schla­ger-Revue „Eine Reise ins Glück“ finden am Freitag, 21. Novem­ber, um 20 Uhr im Schützenhof Wörpedorf in Grasberg, am 15. Februar 2015 um 15 Uhr in der Strandlust Vegesack in Bremen und am 22. März 2015 um 15 Uhr im Schützenhof Wörpedorf in Grasberg statt. Weitere Infos gibt es unter www.perilis.de.

 

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Weser-Kurier „Mein Verein“ vom 22.12.2013

Perilis-Konzert / festliches Erlebnis für alle Altersgruppen


Lilienthal. Wer am Sonntag, 8. Dezember 2013, in der voll besetzten Lilienthaler Klosterkirche das Konzert der Perilis erlebte, wurde für fast zwei Stunden musikalisch in weihnachtliche Stimmung versetzt.

Von Hannelore Levermann

Das diesjährige Konzert stand unter dem Motto „Weihnacht bedeutet so viel“. Alle drei Perilis-Chorgruppen eröffneten gemeinsam den adventlichen Nachmittag mit einem Lied gleichen Titels.

 

Der Kinderchor, die Kleinsten in der Perilis-Familie, sang neue Weihnachtslieder, unter anderem von D. Heizmann und R. Zuckowski. Und immer wieder standen einzelne Sänger und Sängerinnen am Mikrofon und trugen ohne Angst und mit großer Sicherheit ihr Solo vor.

 

Lieder für Jung und Alt

 

Das Lied „Ich mag die Zeit“ (Solistin: Maria Ponce) kam beim Publikum besonders gut an und der flotte „Weihnachtswünsche-Rap“ brachte Jung und Alt im Zuschauerraum zum Mitklatschen.

 

Vom Jugendchor Perilis wurden überwiegend poppige Christmas-Songs dargeboten. Besonders stürmischen Applaus erhielten die stimmlich perfekten Jugendlichen für „A Doo-Wob Christmas“, ein a capella vorgetragenes Chorlied (Solistin: Annkatrin Limberg) sowie J. S. Bachs „Ich steh an deiner Krippen hier“, arrangiert in einer modernen Fassung (Solistin: Anna Lena Schlicht/ Piano: Bernhard Scholz). Der Erwachsenenchor trug alte und neuere Lieder vor, die teils in vollem Chorsound und dann wieder zart und „engelhaft“ erklangen. Michael Müller begleitete den Chor gekonnt auf seiner Querflöte, unter anderem bei „A Mozart Canon“. Großen Applaus ersang sich die Männergruppe der Perilis mit dem vierstimmigen „The little drummer“, fantasievoll begleitet von Bernhard Scholz am Klavier.

Wie in jedem Jahr wurden die Konzertbesucher immer wieder zum Mitsingen eingeladen. Und so erklangen in der Klosterkirche altbekannte Weihnachtslieder wie „O du fröhliche“ oder „Stille Nacht“ aus über hundert Kehlen.

 

Als Moderatorin hatte sich Anja Kwijas von Radio Bremen zur Verfügung gestellt. Es gelang ihr mit Bravour, informativ, locker und mit viel Humor durch das abwechslungsreiche Konzertprogramm zu führen.

 

Dankender Applaus für Perilis


Großer Dank gebührt Bernhard Scholz, der mit traumhafter Sicherheit alle Chorgruppen an seinem Piano begleitete. Das gilt auch für Michael Müller (Querflöte) und Hannes Eils (Cajon).

 

Die Gesamtleitung hatte, wie immer, Peter Riedel, dem es wieder einmal gelungen war, drei unterschiedliche Chorgruppen und die Konzertbesucher zu sängerischen Höchstleistungen zu bringen.

 

So wurde das Publikum von den Perilis musikalisch auf die schönste Zeit des Jahres eingestimmt und dankte mit tosendem Applaus.

 

 

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Weser-Kurier „Mein Verein“ vom 17.11.2013

 

                     Jubiläumsjahr gut überstanden

 

Lilienthal. Die Musikgruppe „perilis Country“ blickt auf 20 Jahre ihrer Geschichte zurück.

 

Von Dieter Siekmann

Das vorweg: „perilis Country“ ist eine Musik-Gruppe der Chorgemeinschaft „Perilis e.V. Lilienthal“ von 1978. Die Vereinsbezeichnung „Perilis“ basiert auf dem Namen ihres Chorleiters und Gründers Peter Riedel, sowie aus dem Ortsnamen Lilienthal. Nämlich: „Peter Riedels Lilienthaler“, also Perilis.                                                                                                                                         

Das Jahr 2013 ist zwar noch nicht ganz zu Ende aber die inzwischen acht Country-Musiker der „perilis Country“ gehen in die „Winterpause“ und schauen schon mal auf ihr 20-jähriges Jubiläum in diesem Jahr zurück. Am 4. Juni 2013 war ihr Geburtstag. Aus diesem Anlass gaben sie am Sonntag, 9. Juni 2013, ein Jubiläums Frühschoppen Konzert im Gartenlokal „Landgasthof Heuer“ am Borgfelder Deich. Die Wetterprognose war nicht unbedingt erfreulich. Sie hatten Glück, bei den ersten gespielten Takten strahlte der Himmel, die Tische im Garten waren bis auf den letzten Platz belegt. Die mit der Gruppe befreundeten Line Dancer „Boots in Lines“ aus Rautendorf gratulierten mit diversen Tanzeinlagen und gaben dem Fest die zusätzliche Würze. Das Publikum und die „perilis Fans“ waren begeistert und dankten mit viel, lautstarkem Beifall.

 

Die diesjährigen Events

 

Auch das zweite Frühschoppen Konzert im Gartenlokal „Landgasthof Heuer“, am Sonntag, 30. Juni 2013, war ähnlich erfolgreich. Nur das Wetter hätte etwas besser sein können.

 

Das Frühschoppen Konzert zum Sommerfest Borgfeld am Sonntag, 16. Juni 2013, auf dem „Marktplatz“, war dann etwas weniger euphorisch, auch hier spielte das Wetter mit aber es war eben nur zufriedenstellend, denn die Zuhörer wollten ja auch noch shoppen und zum Flohmarkt. Am 16. August 2013 wurden die „perilis Country“ zum Erntefest in Hambergen im Festzelt gebucht. Die Cowboy Musiker hatte sich für diesen Auftritt mit viel Zeitaufwand gut vorbereitet. Die Proben klappten hervorragend. Einen Tag vor diesem Termin wurde ein Mitglied so krank, dass das Konzert leider abgesagt werden musste. Es war das erste mal in zwanzig Jahren. Der Abend wurde dann doch noch durch einen DJ erfolgreich bestritten. Nicht nur für die Festleitung, sondern auch für die „perilis Country“ war die Absage sehr enttäuschend. Aber sie hoffen auf eine zweite Chance.

 

Zum „Lilienthaler Apfelfest“ am verkaufsoffener Sonntag, 15. September 2013, gaben sie das letzte öffentliche Konzert in diesem Jahr. Es war direkt zu vergleichen mit dem in Borgfeld. Nur das Wetter war erheblich besser.

 

Auch personell haben sich die „perilis Country“ im zurückliegenden Jahr verändert. Michael Nützsche gehört seit dem Frühjahr dazu. Er erweitert die Gruppe instrumental mit seiner E‑Gitarre, spielt je nach Bedarf auch Dobro und hat auch einen ausgeprägten Country Sound in seiner Kehle. Die „perilis Country“ treffen sich auch im neuen Jahr wieder jeden Dienstag und proben für die kommende Saison wieder diverse, neue Songs, wobei das bestehende Repertoire, mit mehr als 70 Titeln, bei den Proben natürlich nicht vernachlässigt wird.

 

Die „perilis Country“ haben sich in den vergangenen 20 Jahren, sehr erfolgreich weiterentwickelt, einen eigenen Sound gefunden. Sie haben inzwischen in der Gemeinde Lilienthal, in Bremen Borgfeld und im Landkreis Osterholz und umzu einen hohen Bekanntheitsgrad und sind stolz auf das Erreichte.

 

Auch freuen sie sich über ihre treuen Country Freunde und ihre Fan Gemeinde, die sie mehr oder weniger bei ihren Konzerten begleiten. Besondere Erwähnung finden hier die Line Dancer „Boots in Lines“ aus Rautendorf, die mit ihren Tanzeinlagen bei ihren Konzerten zusätzlich für Abwechslung und gute Stimmung sorgen.

 

„perilis Country“ heute

 

Sie sind sieben gestandene Männer und eine Frau und treffen sich einmal in der Woche, um mit viel Spaß zu musizieren. Sie mögen besonders gerne Country-Music, aber auch Blues, Country‑Blues, Irish-Folk, Gospel und anderes singen und spielen sie in ihrem Sound. Das Repertoire umfasst inzwischen mehr als 70 Songs für Konzerte bis zu einer Dauer von drei Stunden. Sie sind keine „Profis“, sind nicht perfekt aber locker und mit viel Spaß bei jedem ihrer Auftritte dabei.

 

Und genau das macht sie aus. Viele erfolgreiche Konzerte der letzten Jahre beweisen das.

 

Die Bandmitglieder

 

Peter Riedel: Vocal, Fiddle, Guitar

Dieter Behrens: Vocal, Bass

Gerhard Dargel: Vocal, Guitar

Claudia Hartstock: Vocal, Percussion

Dieter Lohmann: Vocal, Percussion

Michael Nützsche: Vocal, E-Guitar

Bernd Radloff: Vocal, Drums

Dieter Siekmann: Vocal, Washboard, Harp.

 

Sie sind keine Profit-Band im üblichen Sinne, im Gegenteil, sie zahlen getreu ihren Vereinsbeitrag und alle die von ihnen eingespielten Gagen wandern in die Vereinskasse und sind unter anderem ein Beitrag zur Förderung des angegliederten Kinderchores (UNESCO Auszeichnung).

 

Die „perilis Country“ haben bisher zwei CDs produziert, die erste CD „Good News“ ist leider vergriffen. Die aktuelle CD „Old Joe Clark“ kann man bei den Konzerten erwerben. Im Internet unter www.perilis.de kann man diverse Hörbeispiele dieser CD anklicken.

 

Man kann sie buchen. Infos dazu findet man im Internet auf der Homepage unter „Buchen“ und dann „country“. Ausgerüstet sind sie mit einer hochwertige Tontechnik, sie garantiert eine optimale Wiedergabe ihrer Songs bei den Konzerten.

 

Highlights der „perilis Country“

 

2006 Die erste CD „Good News“

2006 Konzert der in der Stadthalle in OHZ vor etwa 800 Zuschauern

2007 Konzert zum Umzug zur 775. Jahrfeier von Lilienthal

2007 Die zweite CD „Old Joe Clark“

2008 Konzert zum 25. Jubiläum der Torfschiffer in Worpswede

2008 River-Boat-Konzert auf der Weser in Vegesack und an der Schlachte

2011 Konzert zum „Ersten Spatenstich der Baustelle Linie 4“ in Lilienthal

2012 Konzert zum „Lilienthaler Lilienfest 2012“ im Amtsgarten

2013 Fernseh-Aufzeichnung/ Sendung vom Sender „Radio Weser.TV“, Bremen

Diverse Konzerte zu öffentlichen Veranstaltungen

Diverse Konzerte zu privaten Veranstaltungen

 

Weitere Informationen zu den Auftritten der „perilis Country“ gibt es im Internet unter www.perilis.de.

 

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Weser-Kurier „Mein Verein“ vom 10.11.2013

                         „Young Voices“ begeistern Publikum

Ein gelungenes Konzert des Jugendchores Perilis aus Lilienthal mit viel Elan und Abwechslung

 

Lilienthal. Am Sonntag, 27. Oktober 2013, fand in Lilienthal ein Konzert des Jugendchores Perilis im ausverkauften Schroetersaal (Murkens Hof) statt. Ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – alle waren von der Qualität des Chorsingens, der Instrumentalmusik, sowie der lockeren humorvollen, aber auch sehr kundigen Art der Moderation von Torben Loddigs angetan. Auch die gut ausgesteuerte Tontechnik von Wolfgang Bredow trug sehr zum Erfolg bei.

 

Der Jugendchor, bestehend aus Sängerinnen und Sängern im Alter von 14 bis 28 Jahren, kam swingend, fröhlich singend und schnipsend auf die Bühne. Sie sangen dann unter der Leitung von Peter Riedel und am Klavier begleitet von Bernhard Scholz fünf Gospels. Schon dabei zeigte sich, wie differenziert und vielfältig diese Chorformation ist.

 

Der Chor sang einmal a cappella, dann wieder mit Klavierbegleitung, wiederum danach mit Solostimmen im Wechsel mit dem gesamten Chor. Sehr gefühlvoll und mit großem Stimmvolumen erklang „Free at last“ (Solo: Anna Lena Schlicht), aber auch rhythmisch schwungvoll vom gesamten Chor „Oh Happy Day“.

 

Anschließend präsentierte Maximilian Mellenthin die „Moritat von Mackie Messer“ (Weil/ Brecht). Dafür erhielt er brausenden Applaus. Der Jugendchor Perilis hatte auch Popsongs auf dem Programm. So erklangen zwei wunderschöne Lovesongs mit viel Emotion „When you tell me that you love me“(Solo: Anna  Lena Schlicht) und „A moment like this“. Ein Highlight folgte a cappella „Hit the road, Jack“. Dirigent Peter Riedel gelang es großartig, Männer- und Frauengruppe abwechselnd rhythmisch sicher und mit guter Artikulation aufeinander abzustimmen.

 

Das Konzert bestach weiter durch reichhaltige Abwechslung. Der fünfzehnjährige Hannes Eils setzte sich an den Flügel und spielte mit großer Sicherheit und Virtuosität das selbst komponierte Improvisationsstück „Insalada mixta“, für das er lang anhaltenden Beifall erhielt.
Dirigent und Chorchef Peter Riedel hatte sich nun etwas ganz Besonderes ausgedacht: Der Chor stand plötzlich mit Percussioninstrumenten ausgerüstet da und spielte einen tollen Sambarhythmus. Mit Bongos, Cabasa, Agogo Bells, Cajon und Shakern verwandelten die Jugendlichen den Konzertsaal in eine „Karneval in Rio“-Atmosphäre.

 

Danach folgte wieder ein instrumentales Highlight: Bernhard Scholz spielte auf dem Klavier mit größter virtuoser Fingerfertigkeit den Titel „Dizzy Fingers“ in eigener Version. Er verzauberte das staunende Publikum mit seinem sicheren und fehlerlosen Klavierspiel. Damit auch das Publikum in das vielfältige Programm aktiv mit einbezogen wurde, erarbeitete Chorleiter Peter Riedel ein Bodypercussion-Quodlibet. Mit viel Humor und Spaß klatschte oder klopfte man sich Rhythmen auf Oberschenkel, Bauch und Po, sodass die originellsten Sounds entstanden. Danach folgten vom Jugendchor wieder drei Popsongs, die gekonnt und intonationssicher erklangen.

 

Zu jedem seiner Konzerte lädt sich der Jugendchor Perilis Special Guests ein. Diesmal war es das Accousticmusic-Duo „Robie“, bestehend aus Matthias Lange und Torben Loddigs. Ihre Besonderheit: Akustik-Pop mit zweistimmigem Gesang. Die großartig aufeinander abgestimmten Singstimmen mit einer gut passenden Gitarrenbegleitung wirkten exzellent.

Das Konzert endete dann mit zwei sehr populären Poptiteln „Heal the world“ (Michael Jackson) und „Africa“(Toto). Dies zeigte noch einmal die Stärken des Jugendchores Perilis: Hingabe, Elan, Intonationssicherheit. Ein nicht endender Beifall des Publikums belohnte das junge Ensemble.

 

Als Zugabe sangen die Jugendlichen ein weiteres Lied von Michael Jackson: „The way you make me feel“. Und so endete ein überaus erfolgreiches und abwechslungsreiches Konzert „Young Voices“.

 

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Osterholzer-Anzeiger vom 24.09.2013

 

Gospelday war auch in OHZ

Perilis sangen Gospels für eine bessere Welt

 

Von Eva Kairies

 

Osterholz-Scharmbeck. Als einer von knapp 250 Chören deutschlandweit beteiligte sich der Lilienthaler Chor Perilis am Gospelday. Um Punkt 12 Uhr mittags, mit dem Schla­gen der Glocken der Kirche St. Willehadi, wollten alle Gospel­day-Chöre einstimmig das Lied „We will stay“ von Hans Christian Jochimsen singen.

 

Der kurze Gospelchor-Auftritt überall in Deutschland und in Österreich, Ungarn und Kinsha­sa (Afrika) sollte daran erinnern, dass vieles nicht so sei, wie es sein sollte. „Wir wollen kein schlechtes Gewissen machen - mit der guten Nachricht im Gospel wollen wir motivieren“, erklären die Initiatoren von „Creativer Kirche“ und Brot für die Welt auf ihrer Homepage. Auf dem Marktplatz waren die Perilis-Sänger nicht die Einzigen, die auf Ungerechtigkeit und Armut hinweisen wollten. Auch die Orts-Parteien waren auf dem Marktplatz.

 

Ob man nun nur anderen die politische Verantwortung dafür übertragen wollte oder gar seine eigene Verantwortung wahr­nehmen wollte für eine bessere Welt – Publikum hatten die Parteien und die Sänger. In kräftiger Harmonie sangen die Lilienthaler von Gott, der sein Versprechen nicht gebrochen hätte. Man selbst könne dazu beitragen, indem man nur so viel regionale und saisonale Nahrung kaufe, wie man auch esse. „Wirf nichts weg“ mahnte das Lied. „Sei fair und zahle den gerechten Preis“.

 

In Grasberg hatte sich übri­gens der Kirchenchor an dieser Aktion beteiligt und stimmte beim Aktiv-Markt das abge­sprochene Lied an.

 

 

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Weser-Kurier „Mein Verein“ vom 01.09.2013

 

Lilienthaler Chor singt mit Zuschauern in der Waterfront

 

Von Hannelore Levermann

Wette gewonnen

Lilienthal · Bremen. Die Singwette des dm-Marktes in der Waterfront Bremen am 28. August kann vom Kinderchor der Perilis Lilienthal als voller Erfolg verbucht werden. Neben 400 Euro für den Kinderchor spendete der Drogerie-Markt anlässlich seines 40‑jährigen Jubiläums weitere 400 Euro für den Deutschen Kinderschutzbund in Bremen.

Es hatten sich nämlich die angeforderten 100 Zuschauer vor dem Markt versammelt und vier Lieder mit den Kindern zusammen gesungen.

 

Mehr über den Kinderchor Perilis e.V. erfahren Sie im Internet unter der Adresse www.perilis.de

 

(Dieser Artikel wurde von der Redaktion „Mein Verein“ unerheblich gekürzt.)

 

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LILIENTHALER vom 05.04.2013

 

Die Country-Band „perilis Country“ aus Lilienthal wird 20 Jahre alt!

 
Eine Musik-Gruppe der Chorgemeinschaft “Perilis e.V. Lilienthal“ von 1978.

 

Von Dieter Siekmann

 

Der 1. Auftritt der „perilis Country“ zum 15 jährigen Vereins‑Jubiläum der “Perilis e.V.“ am 04.Juni1993, war gleichzeitig die Geburt dieser Gruppe. Die  Vereinsbezeichnung „Perilis“ basiert auf dem Namen unseres Chorleiters und Gründers Peter Riedel, sowie aus dem Ortsnamen Lilienthal. Nämlich: „Peter Riedels Lilienthaler“ = Perilis!

Heiner Rohlfs schrieb in unsre Dokumentation zum 25ten Vereinsjubiläum 2003:

Fast ohne vorhergehende Proben, dafür mit umso mehr Leichtigkeit und Witz, brachten sie sich selbst und die Zuhörer mit Country Songs in Schwung. Zunächst nur als Spaßmacher für einen Abend wahrgenommen, wurden die Perilis-Country bald zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Vereins.

In den darauf folgenden 20 Jahren, haben wir uns erfolgreich weiterentwickelt, einen eigenen Sound gefunden, haben inzwischen in unserer Gemeinde Lilienthal, in Bremen‑Borgfeld und im Landkreis Osterholz und umzu einen hohen Bekanntheitsgrad und sind stolz auf das Erreichte! Auch freuen wir uns über unsere treuen Country‑Freunde und über unsere Fan‑Gemeinde, die uns mehr oder weniger bei unseren Konzerten begleiten. Besonders möchte ich hier die Line Dance Gruppe „Boots in Lines“ aus Rautendorf erwähnen, die mit ihren  Dance Einlagen bei unseren Konzerten zusätzlich für Abwechslung und gute Stimmung sorgen.

Am 04. Juni 2013 sind wir nun 20 Jahre alt. Aus diesem Anlass geben wir ein Frühschoppen‑Konzert am Sonntag  den 09.06.2013 um 11:00 Uhr im Gartenlokal „Landgasthof Heuer“ am Borgfelder Deich (Eintritt frei)! Auf diesen Tag freuen wir uns sehr!

Die „perilis Country“ heute: Wir sind sechs gestandene Männer und eine Frau und treffen uns einmal in der Woche, um mit viel Spaß zu musizieren. Wir mögen besonders gerne Country-Music, aber auch Blues, Country-Blues, Irish-Folk, Gospel und anderes singen und spielen wir in unserem Sound! Unser Repertoire umfasst inzwischen  mehr als 70 Songs für Konzerte bis zu einer Dauer von drei Stunden. Wir sind keine “Profis“, sind nicht perfekt aber locker und mit viel Spaß bei jedem unserer Auftritte dabei! Und genau das macht uns aus! Viele erfolgreiche Konzerte der letzten Jahre beweisen das!

Peter Riedel: Vocal, Fiddle, Guitar. Dieter Behrens: Vocal, Bass. Claudia Hartstock: Vocal, Percussion. Dieter Lohmann: Vocal, Percussion. Bernd Radloff: Vocal, Drums
Dieter Siekmann: Vocal, Washboard, Harp.

Wir sind keine Profit-Band im üblichen Sinne, im Gegenteil, wir zahlen getreu unseren Vereinsbeitrag und alle die von uns eingespielten Gagen wandern in die Vereinskasse und sind u.a. ein Beitrag zur Förderung unseres Kinderchores (UNESCO‑Auszeichnung).

Die erste CD „Good News“, ist leider vergriffen. Die aktuelle CD „Old Joe Clark“ kann man bei unseren Konzerten erwerben. Im Internet unter www.perilis.de kann man div. Hörbeispiele dieser CD anklicken.

Ja, man kann uns buchen. Infos dazu findet man auf unserer HP unter „Buchen“ und dann „country“. Ausgerüstet sind wir mit einer hochwertige Tontechnik, sie garantiert eine optimale Wiedergabe unserer Songs bei den Konzerten!

 

Unsere Highlights waren bisher:

2006  Die 1. CD  “Good News“!

2006  Konzert der in der Stadthalle in OHZ vor etwa 800 Zuschauern!

2007  Konzert zum Umzug zur 775ten Jahrfeier von Lilienthal!

2007  Die 2. CD  ”Old Joe Clark”!

2008  Konzert zum 25. Jubiläum der Torfschiffer in Worpswede!

2008  River-Boat-Konzert auf der Weser in Vegesack und an der Schlachte!

2011 Konzert zum „1.Spatenstich der Baustelle  Linie 4“ in Lilienthal!

2o11 Konzert zum „Lilienthaler Lilienfest 2012“ im Amtsgarten!

2011 Fernseh-Aufzeichnung/Sendung vom Sender „Radio Weser.TV“, Bremen!

Div.   Konzerte zu öffentlichen Veranstaltungen!

Div.   Konzerte zu privaten Veranstaltungen!

 

 

Konzert-Termine (Eintritt frei):

 

Frühschoppen‑Konzert am Sonntag  den 09.06.2013 um 11:00 Uhr im Gartenlokal „Landgasthof Heuer“ am Borgfelder Deich, bei gutem Wetter im Garten.

 

Frühschoppen‑Konzert zum Sommerfest Borgfeld am Sonntag den 16.06.2013 um 11:00 Uhr auf dem „Marktplatz“.

 

Frühschoppen‑Konzert am Sonntag den 30.06.2013 um 11:00 Uhr im Gartenlokal „Landgasthof Heuer“, am Borgfelder Deich, bei gutem Wetter im Garten.

 

Konzert zum Erntefest in Hambergen am 16.Aug.2013 von 21:00‑24:00 Uhr im Festzelt.

 

Weitere Termine und Infos über uns  findet man auf unserer Home-Page: www.perilis.de!

 

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Wümme-Zeitung vom 07.08.2012


Country-Musiker schnuppern in Trupe Ranch-Atmosphäre

Perilis sehen sich auf dem Dehlwes-Hof auch im Schweinestall um

von Klaus Göckeritz

Die Besucher sahen sich im Betrieb um,schnupperten die Luft im Kuh- und Schweinestall und erlebten nach eigenem Bekunden hautnah, was sie in ihren Liedern auf diversen Bühnen der Region vortragen. "Wir waren beeindruckt und spürten echte Ranch-Atmosphäre", beschreibt Sänger und Harp-Spieler Dieter Siekmann. 
Mit dem Dehlwes-Besuch verabschiedete die Band gleichzeitig ihren langjährigen Bassisten Arnd Rohlfs, dessen Part Dieter Behrens übernommen hat.

Die Musiker denken gleichzeitig über eine Namensänderung nach. Hintergrund ist eine Sendung des Internet-Radios "Slang Radio", in dem der Moderator die Gruppe als 
"Per'lis Country" angekündigt hatte. Das klingt gut, wir haben den Namen teilweise übernommen, stellt Dieter Siekmann fest.  

Im nächsten Jahr wird die musikalische Unternehmung 20 Jahre alt. Fest steht, dass der Geburtstag mit einem entsprechenden Auftritt in der Gemeinde Lilienthal gefeiert werden soll. Vielleicht treten die Mitglieder Peter Riedel, Dieter Behrens, Gerhard Dargel, Claudia Hartstock, Dieter Lohmann, Bernd Radloff und Dieter Siekmann dann ja auch unter dem neuen Bandnamen auf.

                                                                          

                                                                          *

Wümme-Zeitung vom 13.12.2011

 

ADVENT, ADVENT Wie Weihnachten klingt

 

Von Undine Zeidler

 LILIENTHAL. Mutter und Sohn lehnen die Köpfe aneinander. Der Vater legt den Arm um beide. Versunken geben sie sich dem Lied "The Christmas Star" hin. Der Weihnachtsstern und die magische Nacht von Bethlehem werden viel besungen an diesem Nachmittag, denn die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Perilis-Chöre haben zum Weihnachtskonzert in die Klosterkirche geladen. Und die Wangen des Jungen zwischen den Eltern glühen noch von der eigenen Aufregung. "Perilis Kinder" steht auf seinem T-Shirts.

 

In der Kirche schienen schon weit vor dem Konzert alle Plätze belegt. Doch noch mehr Menschen standen vor der Kasse, wollten sich mit den Perilis-Sängern unter Leitung von Peter Riedel auf Weihnachten einstimmen. Helfer trugen noch Stühle heran, damit letztlich alle teilhaben konnten an dem Konzert "zum Zuhören und Mitsingen".

Eine Mischung aus heiter leichten, hochfeierlichen und traditionellen Liedern hatten die Chöre dafür einstudiert. Kindliche Vorfreude und Ungeduld verpackte der Kinderchor in Lieder wie "SOS Weihnachtsstress" oder den "Weihnachtswünsche-Rap". Auch den Adventskranz, der die Kirche schmückte, besangen die Kinder, mit "Adventskranzkerzenglanz". In ihrer Moderation scherzte Anja Kwijas anschließend über diesen Zungenbrecher-Liedtitel.

Dass Weihnachten mehr als Konsum ist, zeigten die Kinder nicht nur mit ihrer Musik. Zwischen den Liedern trugen sie Gedichte vor, etwa das über die vier Kerzen des Adventskranzes: "Frieden, Glaube, Liebe". Die verlöschen traurig, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Doch die vierte Kerze namens Hoffnung gibt ihnen das Leuchten zurück.

An ein solch tiefes Weihnachtsgefühl knüpfte der Jugendchor an. Die jungen Frauen und Männer hatten sich für eine durchweg englischsprachige Liedauswahl entschieden, womit sie aber zeigten: Nicht jedes Wort muss verstanden werden, damit ein Lied das Herz berühren kann. Die Gesichter der jungen Leute erzählten dabei von der Lust am Singen, der Applaus des Publikums kündete von der Freude am Zuhören und Anna Lena Schlicht wurde für ihr Solo bei dem Musical-Song "Have yourself a merry little Christmas" bejubelt.

Doch bevor es soweit war, verwandelte sich die Kirche in einen einzigen großen Chor. Riedel teilte die Zuschauer in Gruppen ein und dirigierte sie durch den "Weihnachtskanon", unterstützt von Kinder- und Jugendchor. Noch einmal durfte das Publikum später singen, beim Wechsel von den Jugendlichen zu den Erwachsenen.

Traditionelle Weisen wie "Es ist für uns eine Zeit angekommen" präsentierte im dritten Konzertteil der Perilis-Erwachsenenchor. Dass Weihnachten durchaus auch seine heitere Seite hat, ließen die Frauen und Männer hören mit "Feliz Navidad" von Jose Feiliciano, und am Ende stand fest: Um zwei wohlklingende Stunden verkürzten die drei Perilis-Chöre an diesem Abend ihrem Publikum die Wartezeit auf Weihnachten.

 

                                                                    *

Wümme-Zeitung  22.09.2011

 

Überzeugender Chorauftritt im Netz

Per Internet fand Vera Michelet den Perilis Erwachsenenchor - am 25. September tritt sie erstmals mit ihm auf.

 

Von Undine Zeidler

 

LILIENTHAL. Vera Michelet aus Wilstedt singt gerne. "Fröhlich und lebensbejahend" sollen die Lieder sein und "anspruchsvoll". Da genügte ihr der bisherige gemischte Chor nicht mehr. Sie tippte "Chor" in die Suchmaschine im Internet ein und fand die Seite www.perilis.de. Dort hörte sie sich Musikbeispiele an und dachte: "Das ist es." Seit Anfang März fährt sie einmal pro Woche 20 Kilometer zur Probe des Perilis Erwachsenenchors nach Lilienthal. Am Sonntag, 25. September, wird sie mit ihm zum ersten Mal auf der Bühne stehen, für "Das kleine feine Konzert" im Lilienthaler Gymnasium.

Seit Oktober 2007 präsentieren sich die vier Perilis-Gruppen Erwachsene, Country, Jugend und Kinder mit und auf ihrer Homepage - der Internetseite, die über die Geschichte der Chöre unter Leitung von Peter Riedel informiert, über deren musikalische Ausrichtungen und aktuelle Projekte, über die Probentermine der rund 100 aktiven Perilis-Sänger und deren bevorstehende Konzerte. Verantwortlich dafür zeichnen Dieter Siekmann für den Inhalt und Lutz Richter als Web-Master für die technische Seite. Richter sagt: "Es ist eine Gemeinschaftsarbeit zwischen uns beiden, in Absprache mit Peter Riedel und den Gruppen." Fünf Stunden pro Woche wenden die beiden Männer etwa für die Internetpräsenz auf, und jeder weiß, wann der andere verreist ist und wohin. Die Informationen im Netz sollen aktuell sein. Dafür klappen sie auch im Urlaub das Laptop auf.

Siekmann gab nach seinen Worten den Anstoß zu der Internetpräsenz, die Vera Michelet nach Lilienthal führte. "Wir hatten ja eine, aber eine ganz einfache", erinnert er an die alte Seite. Wir brauchen eine neue Homepage", hieß es im Jahr 2006 im Chor, und auch der Waschbrett- und Mundharmonikaspieler der Perilis-Countrys sprach es aus. Siekmann grinst. "Schon hatte ich den schwarzen Peter." Dass eine Homepage mit 36 Seiten derart aufwändig ist, ahnte er da noch nicht.

Ab Juni 2006 wühlte er sich 14 Monate lang durch die Arbeit, ungezählte Telefonate und mehr als 120 E-Mails. "Keiner weiß, wie viel Arbeit das ist", sagt er heute und erklärt es am Beispiel einer Spalte auf der ersten Seite. Da muss er den Text so schreiben, dass dieser in die Spalte passt und trotzdem seinen Sinn behält. Die Schriftart setzt Grenzen, wirft Lutz Richter ein. Es gibt nur vier oder fünf Schriften, die tatsächlich alle Computer erkennen. Seit Juni 2007 betreut das passive Perilis-Mitglied Richter als Web-Master die Home-Page des Vereins, sorgt dafür, dass das, was Siekmann vorbereitet hat, auch wirklich auf jedem Computerbildschirm erscheint.

Internetseite dient der Werbung

Drei Chöre und eine Country-Gruppe leitet der Gründer und Namensgeber Peter Riedel unter dem Perilis-Dach. Das macht vier Spalten auf der ersten Seite. "Die müssen von vornherein erkannt werden", betont Siekmann. Jede Gruppe hat dafür ein eigenes Logo. Klickt der Internetbesucher darauf, erfährt er mehr über sie.

Rückmeldungen, ob und wie viele neue Mitglieder durch das Internet zu den Perilis gefunden haben, bekommen sie nicht, sagt Lutz Richter. Wie oft ihre Seite aufgerufen wird, zählt er nicht. Er schmunzelt. "Ich könnte es machen, aber die meisten, die hineingehen, sind wir." Trotzdem ist Siekmann überzeugt: "Es ist ein gutes Werkzeug zur Werbung." Als ihn beispielsweise jemand anrief und einen Chorauftritt anfragte, konnte er auf die Home-Page verweisen. Und Richter vermutet, dass die Internetseite für den Kinderchor eine größere Bedeutung hat als für den Erwachsenenchor. Das bestätigt Chorleiter Riedel. 1978 hatte er den Kinderchor gegründet. Inzwischen hört er öfter von Neuzuzüglern, dass sie den Kinderchor im Internet gefunden haben und dafür auch aus Bremen-Vahr nach Lilienthal kommen.

Einige Jahre nach den Kindern wollten auch deren Eltern singen. 1987 entstand der Perilis Erwachsenenchor. Dessen Mitglieder stammten anfangs aus Lilienthal und den Nachbargemeinden. Heute wohnen die etwa 40 aktiven Choristen auch in Hambergen und Heudorf, in Ritterhude oder Bremen-Neustadt, und die erste Vorsitzende des Vereins, Christine Söhner, fährt seit 19 Jahren von Bremen-Gröpelingen zum Singen nach Lilienthal. Müde wird sie auf der halbstündigen Autofahrt nicht. Sie schwärmt: "Die Leute nehmen einen so nett auf, und der Chorleiter hat so ein gewisses Charisma." Auch bei Söhner riefen schon Interessierte an, die den Chor per Internet entdeckt hatten - leider kaum Männer, und Söhner wirbt daher wie Riedel auch: "Wir suchen Männer!"

"Es war sehr hilfreich, dass die Musikstücke eingestellt waren", sagt Vera Michelet heute. Das half ihr bei der Entscheidung für den Perilis Erwachsenenchor. Weiterentwickelt hat sie sich in den vergangenen Monaten in Lilienthal durch Stimmbildung und Bewegung. Dass sie beim Konzert im Gymnasium erstmals ohne Noten und Texte in der Hand auftritt, ist für Michelet neu. Wie dynamisch solch ein Perilis-Leben ist, zeigen am kommenden Sonntag nicht nur Pop-, Gospel- und Classic-Songs sondern zwei weitere Programmpunkte: Aus den Lockerungsübungen vor den Proben entstanden aufführungsreife Bodypercussions - Musizieren mit dem Körper als Schlaginstrument - und Vocussion, also Imitation von Instrumenten mit der Stimme.

"Das kleine feine Konzert" mit dem Perilis Erwachsenenchor am Sonntag, 25. September, beginnt um 17 Uhr im Gymnasium Lilienthal (Forum). Leitung Peter Riedel, Moderation Anja Kwijas, Piano Bernhard Scholz. Eintritt sechs Euro. Fünf Euro kosten Karten im Vorverkauf in der Buchhandlung Buchstäblich, im Haltermann-Center und im Papiershop Ulrich.

 

                                                                   *

Wümme – Zeitung vom 07.06.2010

 

Perilis singen vor tosender See

Sylt war Station einer Chorreise

 
Von Undine Zeidler

 

LILIENTHAL. Wogendes gelb auf den Rapsfeldern und die Fahrt auf fünf Seen,

spontane Auftritte in Plön und für ein Brautpaar vor dem Eutiner Rathaus –

der Erwachsenenchor der Perilis war mit fast 40 Sängern auf Reisen. Höhepunkt

der Fahrt in die Holsteinische Schweiz und nach Sylt war gemäß Pressetext

ein Konzert in der Kurmuschel in Westerland.

 

     Vor tosender Nordsee und einem Publikum, das sich ob des kalten Mais in

Wolldecken hüllte, boten die Lilienthaler Sänger plattdeutsche Lieder, deutsche Evergreens, afrikanische und poppige Stücke dar.

Die Zuhörer applaudierten begeistert, und den Chormitgliedern wird das aufgewühlte

Meer noch lange in Erinnerung bleiben, schreibt Hannelore Levermann von den Perilis.

 

Müde und heiser, aber glücklich, so sei der Chor anschließend wieder in Lilienthal

angekommen.

 

 

Einige Bilder  unter Fotogalerie Erwachsenenchor.

                                                                   
                                                                    *


Osterholzer Anzeiger vom 17. März 2010

Viel wertvoller als alles Gold
Kinderchor Perilis zu Recht ausgezeichnet für „Aqua und Miamoja“

Von Eva Kairis

 

RITTERHUDE. Wasserhahn aufdrehen und es kommt Wasser, Toilette benutzen und einfach mit Wasser alles verschwinden lassen, aus der schmutzigen Lieblingsjeans wird allein durch Wasser wieder eine saubere Lieblingsjeans – dieser Zustand, den wir kennen und nicht weiter drüber nachdenken, der herrschte auch in Meindorf, einem Dorf nicht weit von hier. „Jeder dachte, es würde immer so weiter gehen“, sang die kunterbunt gekleidete und fantasievoll glitzernd geschminkte Erzählerin des

Perilis-Kinderchors, die jüngst im Ritterhuder Veranstaltungszentrum ihr von der UNESCO ausgezeichnetes Musical „Aqua und Miamoja – Die Brunnen sind leer“ aufführten.

Doch dunkle Wolken seien aufgezogen, sang das Mädchen mit glasklarer Stimme weiter. Goldgräber seien ins Dorf gekommen und hätten furchtbar viel Wasser verbraucht. „Wir graben nach Gold, egal ob ihr das wollt“, sangen viele kleine und große Goldgräber, mit Schippen und Hacken über der Schulter und sogar mit kleinen Gold- und Geldsäcken dabei. „Wer das Gold hat, hat die Macht!“, freuten sie sich.

 

Weder Macht noch Wasser blieb den Meindorfern. Zwei von ihnen, Aqua und Miamoja, zogen dann davon, um in den Nachbardörfern um Wasser zu bitten. „Vielleicht können wir ja eine Leitung legen von eurem Dorf in unser Dorf“, schlugen sie in Knappdorf vor. Doch die Nachbarn schüttelten den Kopf: „Ein Eimer pro Haus pro Tag – dann ist Ende im Gelände, aus die Maus.“ Allein viele Glückwünsche hatten sie für die Wassersucher aus Meindorf.

 

Mit wallenden Gewändern, bunten Lichtern, rockiger Musik in Manier der Sesamstraße zu ihren alten und besseren Zeiten hielten die Lilienthaler Akteure selbst die kleinsten Zuschauer bei der Geschichte, die vielleicht die Allerkleinsten nicht begriffen, aber das machte denen nichts aus. Mitklatschen und Akteure, die durchs Publikum gingen, boten auch ihnen genug Abwechslung, dass sie gar nicht merkten, wie die Zeit verging. Auf der Bühne war ständig was los, ruhige Szenen waren mit auch für Kinder wunderschöner Musik hinterlegt, die größtenteils live gespielt wurde. Sehr schlagzeuglastige Stücke wurden vom Band eingespielt, da der Schlagzeuger kurzfristig erkrankte und auf seine tragende Mitwirkung verzichtet werden musste. Eine Herausforderung auch für die jungen Darsteller! Denn der Einsatz ließ sich manchmal viel leichter am vorgegebenen Rhythmus erkennen. Ganz hervorragend lösten das die Kinder auf der Bühne, die damit große Professionalität an den Tag legten.

 

Die Kriegdorfer verteidigten ihre Brunnen mittlerweile mit Schwertern. „Wasser ist viel, viel wertvoller als Gold“, das wusste der mit dem Schwert mittlerweile, der Aqua und Miamoja den Tipp gab, schnell abzuhauen, bevor sie einen auf die Nase bekämen. In Stinkdorf war schon fast alles zu spät, die Fische waren so tot wie der Fluss, der mit Abfall zugeschmissen wurde, doch neue Gesetze sollten helfen, die die bestrafen, die noch Dreck und Gift in den Fluss leiteten. In Quatschdorf wurde viel über die Wasserknappheit geredet, doch man konnte sich nicht zu irgendwas durchringen. „...und dem Wasser läuft die Zeit davon!“

 

In Traumdorf wurde geteilt, aufeinander Rücksicht genommen, mitgedacht. Der achtsame, sorgsame und behutsame Umgang besonders mit dem Wasser machte die Traumdorfer zu reichen Leuten, denn sie hatten frisches sauberes Trinkwasser. Dieses Dorfmodell wollten Aqua und Miamoja mit nach Hause bringen und fanden sogar eine Wasserquelle in den Bergen bei ihrem Dorf. Gehen die Menschen in Meindorf damit dann schlauer um? Im letzten Jahr wurde dieses Musical mit der hervorragenden groovigen Musik von Chorleiter Peter Riedel und unter der quicklebendigen Regie von Alexander Hauer, der die Kinder zu Bestleistungen bringen konnte, und mit den knappen und damit kindertauglichen Texten von Hans-Jürgen Netz zum Siegerprojekt der Deutschen UNESCO-Kommission. Nur 1.082 Projekte von 50.000 Bewerbern wurden bedacht. Jetzt hatte die Jury nach der Vorauswahl die 29 besten Projekte aus den knapp über 1000 ausgesucht – einer dieser Preisträger ist der Perilis-Kinderchor. Berechtigt!

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Wümme-Zeitung vom 30.11.2009

 

Jeder Tropfen Wasser ist ein Tropfen Leben

Premiere des Perilis-Musicals „Aqua & Miamoja“ im Gymnasium/Szenenapplaus und stehende Ovationen.

 

Von Hans-Joachim Brandt

 

LILIENTHAL. 'Sei ein Futurist - Unsere Welt. Eure Welt. Deine Zukunft.' Unter diesem Leitwort hatte die Deutsche UNESCO-Kommission einen Wettbewerb ausgeschrieben. 2500 Projekte aus ganz Deutschland wurden eingereicht, Projekte der Literatur, Kunst, Musik und Ökologie. Der Lilienthaler Perilis-Kinderchor unter seinem Leiter Peter Riedel hat sich an diesem Wettbewerb mit dem Musical 'Aqua & Miamoja' beteiligt. Immerhin 1082 Teilnehmer wurden mit einem Preis in Höhe von 1000 Euro belohnt. 29 Projekte wurden besonders ausgewählt und ausgezeichnet. Die Perilis waren darunter.

 

Aqua und Miamoja kommen bei ihrer Suche nach Wasser auch ins Kriegsdorf. Dort ist der Konflikt um das knappe Lebensmittel bereits voll entbrannt, denn dort werden die Auseinandersetzungen bereits mit Waffen ausgetragen.

 

Nun hatte das viel gelobte Musical im ausverkauften Foyer des Lilienthaler Gymnasiums Premiere. Die Erwartungen der Zuhörer waren groß. Und sie wurden nicht nur überrascht, sie waren begeistert von der Musik, dem Bühnenbild, den farbenfrohen Kostümen und den jungen Sängern und Schauspielern.

 

'Aqua & Miamoja - Die Brunnen sind leer' ist eine kindgerechte Geschichte über Probleme der Wasserknappheit in den Ländern der Dritten Welt. Der Text stammt von dem Sozialpädagogen Hans-Jürgen Netz aus Oelde/Westfalen, der sich besonders im kirchlich-ökumenischen Bereich einen Namen gemacht hat. Peter Riedel schrieb die Musik dazu: Instrumentalstücke, Gesangsolos und immerhin 17 Chorsätze. Das Instrumental-Ensemble bestand aus Bernhard Scholz (Piano und Keyboard), Thorben Loddigs (Bass), Tim Lorenz (Schlagzeug), Erik Rossol (Gitarre), Bianca Wennemann (Saxophon) und Antje Lütjen und Vanessa Wischhusen (Klarinetten).

 

Peter Riedel bewährte sich wie immer gekonnt als Dirigent und Chorleiter. Das Bühnenbild hatte Klaus Herbert angefertigt. Für die farbenfrohen Kostüme und die kunstvollen Gestaltungen der Gesichter der Kinder war Tanja Meinecke verantwortlich. Wolfgang Bredow saß am Mischpult und sorgte für den guten Ton, und Jano Leiermann koordinierte die Lichttechnik.

 

Und erst am Schluss der fast zweistündigen Vorstellung wurde sichtbar, wie viel Erwachsene tatkräftig die gesamte Produktion ermöglicht hatten. Alexander Hauer war Regisseur und Choreograph. Mit seiner langjährigen Erfahrung konnte er die Musik, die Texte, die Darstellung und die Tänze gekonnt koordinieren, so dass ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk entstand.

 

Nach einer kurzen 'Wassermusik'-Ouvertüre erzählte Claudia Link singend von Meindorf, einem kleinen Ort, wo die Welt lange in Ordnung und immer genügend Wasser für die Menschen vorhanden war. Als Goldgräber den Dorfbewohnern buchstäblich das Wasser abgraben und deren Brunnen leer bleiben, melden sich die Dorfkinder Aqua (gespielt von der jungen Vietnamesin Giang Huong Vu) und Miamoja (Katharina Claudius), um in der großen, weiten Welt nach Wasser zu suchen. Sie kommen ins Knappdorf, wo auch schon das Wasser für die Menschen rationiert ist. Nicht weit entfernt davon liegt Kriegsdorf, wo die Menschen mit Gewalt um das Wasser kämpfen. Schließlich gelangen sie nach Stinkdorf, wo die Bäche und Flüsse verunreinigt sind und die Menschen nur mit Nasenklammern herumlaufen. In Quatschdorf konferieren Politiker aus aller Welt schon seit Jahren über die Wasserprobleme der Welt, aber sie kommen nie zu brauchbaren Ergebnissen. Aqua und Miamoja geben ihre Hoffnung fast auf, doch noch gesundes Wasser für ihr Dorf zu finden, als sie nach Traumdorf kommen. Ein altes weißhaariges Ehepaar empfängt sie freundlich. Sie bekommen zu essen und auch frisches, klares Wasser. Und sie erklären den Kindern ihr Dorf. In Traumdorf leben die Menschen solidarisch miteinander, und sie achten auf die Natur und auf ihre Umwelt. Ob dieser Traum sich auch auf Meindorf und die ganze Welt übertragen lässt? Die Kinder machen sich auf den Heimweg. In einem Gebirge ganz in der Nähe ihres Dorfes entdecken sie eine Quelle mit frischem Wasser. Sie kehren glücklich in ihr Dorf zurück. Sie erzählen den Leuten von dem Leben in Traumdorf. Ob es für sie und die Welt nur ein Traum bleibt?

 

Die Zuschauer waren begeistert von den kleinen Akteuren auf der Bühne. Wiederholt gab es Szenenapplaus und am Ende der Vorstellung Standing Ovations - verdienter Lohn für engagierte Arbeit von und mit Jugendlichen. Die nächsten Aufführungen des Musicals sind am 1., am 11. und am 20. Dezember ebenfalls im Gymnasium.

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Wümme-Zeitung vom 27.04.2009

Gesang und Schauspiel zum Thema Umwelt
Perilis-Kinderchor steckt mitten in den Vorbereitungen für das selbst geschriebene Musical "Aqua und Miamoja"

Von Christina Klinghagen

LILIENTHAL. In der Aufführung von Musicals ist der Perilis-Kinderchor geübt. Daher möchte er sich in diesem Jahr einer besonderen Herausforderung stellen. Unter der Leitung von Heinz-Peter Riedel wird derzeit im Forum der Christoph-Tornée-Schule das Musical "Aqua und Miamoja - Die Brunnen sind leer" einstudiert - ein Stück zum Thema Umwelt, das extra für den Kinderchor geschrieben wurde. Kurz vor Weihnachten soll das Musical dann mehrmals zu sehen sein.

Die Regie führt Alexander Hauer aus Bremen, der im Bereich Schauspiel, Tanz und Choreographie bereits in verschiedenen Produktionen mitgewirkt hat und den Perilis-Kinderchor schon beim Musical "Der Mann im Mond" begleitete. Den Text zu "Aqua und Miamoja" lieferte Hans-Jürgen Netz. Die Musik stammt aus Riedels Feder, der nach Entwicklung der Grundidee binnen kürzester Zeit 17 Songs sowie reine Instrumentalstücke komponiert hat. Zu hören gibt es Solo-Passagen, Duettpartien und natürlich auch Chorgesang.

Die Aufführungen sollen später dann von sechs jungen Musikern aus Lilienthal, Bremen und Grasberg instrumental gestaltet werden. Wieder mit dabei ist Pianist Bernhard Scholz, der schon oft die Perilis musikalisch verstärkte und auch das Kindermusical "Der Mann im Mond" begleitete.

Auch hinter der Bühne erhält der Kinderchor hilfreiche Unterstützung von Eltern und Mitgliedern des Jugend- und Erwachsenenchors. In feste Gruppen unterteilt, kümmern sich freiwillige Helfer um die Erstellung der Kostüme, übernehmen das Schminken, bauen das Bühnenbild und kümmern sich um die Licht- und Tontechnik.

27 Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren sind an der Musicalproduktion aktiv beteiligt. Die ersten Proben in der Christoph-Tornée-Schule waren bereits sehr erfolgreich. Mit großem Elan und viel Spaß folgten die Mädchen und Jungen den Anweisungen von Regisseur Hauer und glänzten schon nach kurzer Zeit mit gekonnten Schauspiel- und Tanzeinlagen. Mit Titeln wie "Jeder Tropfen Wasser", "Goldgräbersong", "Das stinkt zum Himmel" und "Dass die Zukunft nicht verdurstet" wollen die jungen Musicaldarsteller in ihrem Stück durch verschiedene Dörfer führen, in denen es immer wieder um das Thema Wasser geht. Unter anderem werden den Zuschauern Einblicke in das Stinkdorf gewährt, in dem es laut Riedels Song "zum Himmel stinkt". Auf spannende Momente dürfen sich die Besucher auch bei Begegnungen mit dem Meindorf, Knappdorf, Quatschdorf und Traumdorf freuen.

Bis zu den Aufführungen stehen wöchentliche Proben an. "Das Stück ist chronologisch aufgebaut. Da die Musik schon vorbereitet ist, kann man es jetzt aktiv umsetzen. Es ist schön, dass wir dafür so viel Zeit haben. Das schafft eine solide Basis", sagt Regisseur Hauer, der sich erfreut zeigt über die vielen tollen Ideen, mit denen sich die Kinder in das Musical einbringen.

"Wasser ist wichtig. Wenn es nicht da wäre, würden die Menschen innerhalb von ein paar Tagen sterben. Ich finde es gut, dass dieses Problem im Musical angesprochen wird", bekundet Maximilian Mellenthin. Mitdarstellerin Claudia Link kann diese Aussage nur unterstützen. "Die Zuschauer sollen durch das Stück angeregt werden, besser auf die Natur aufzupassen."

Teilnahme an Unesco-Wettbewerb

Mit seinem umweltbewussten Musical hat sich der Perilis- Kinderchor für den Unesco-Wettbewerb "Sei ein Futurist" beworben. Die jungen Sängerinnen und Sänger hoffen nun, dass sie mit ihrer Inszenierung zu den 1000 Teilnehmern gehören, die für den Titel "beste Zukunftsidee" mit jeweils 1000 Euro belohnt werden.



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Stadtteil-Kurier Mitte vom 11.09.2008

Country-Klänge auf der Weser


Von Christina Klinghagen

ALTSTADT. Was den Besucher kürzlich beim Bummel über die beliebte Flaniermeile an der Schlachte entgegenschallte, sorgte nicht nur für überraschte Gesichter, sondern auch für spontane Partystimmung. Anlass war ein Konzert auf der Weser, das die Lilienthaler Gruppe "Perilis Country" unter der Leitung von Peter Riedel an Bord des Motorbootes "Allegro" präsentierte.

"Das war einfach super. Sogar das Wetter hat mitgespielt", berichtet Dieter Siekmann, einer der sieben gestandenen Musiker, die am frühen Morgen mit ihren Partnerinnen sowie Gastgeber Klaus Heuer, Inhaber vom Landgasthof Heuer in Borgfeld, und seiner Ehefrau Michaela vom Borgfelder Deich aus zu einer River-Boat-Tour gestartet waren. Mit einem Frühstücksbüfett, Bierzapfanlage und Musikinstrumenten bestens ausgestattet, sorgten die Country-Freunde zunächst in Bremen-Nord für Aufsehen. "Das war für uns eine gute Prüfung. Die Leute haben am Ufer mitgewippt und geklatscht. Das hat uns noch einen Stimmungsschub gegeben", so Siekmann.

An der Schlachte angekommen wurden "Perilis Country", die zwischen der Stephaniebrücke und dem Martinianleger hin- und her schipperten, ebenso freudig mit Jubel- und Beifallrufen in Empfang genommen. Gut eine Stunde lang ließen die Musiker Songs wie "Muddy River" und "Cripple Creek" erklingen, bevor sie sich in einem Lokal für ihren Heimweg stärkten.


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Weser-Kurier vom 24.05.2008

Großer Auftritt des Perilis Kinderchors

Von unserer Mitarbeiterin Undine Zeidler


LILIENTHAL•BREMEN. "Wir sind ganz Chor!" unter diesem Motto steht das Chorfest Bremen 2008. Noch bis Sonntag erklingen an zwölf verschiedenen Plätzen der Stadt Chorgesänge aller Art. 200 Chöre folgten der Einladung des Deutschen Chorverbandes und ihres Vorsitzenden, Henning Scherf. Unter ihnen waren auch die rund 30 Kinder des Kinderchors Perilis mit ihrem Leiter Peter Riedel.

Sie verbrachten einen langen, ereignisreichen Donnerstag in Bremen. Von der großen Eröffnungsveranstaltung auf dem Marktplatz bis zum Einzelauftritt in der Glocke war für die jungen Sänger alles dabei. Dazwischen gab es lange Proben und viel, viel Wartezeit.

Auf dem Marktplatz ist derzeit eine große Bühne aufgebaut. Dort fand auch die Eröffnung des Chorfestes statt. Die drei Kinder- und Jugendchöre Chor im Viertel, Bremer Domsingschule und Perilis vereinten sich am Donnerstagnachmittag zu einem riesigen Klangkörper. Stephan Reiß, Leiter des Chor im Viertel, holte aus den Jungen und Mädchen alles heraus. Mit faszinierender Mimik und Gestik öffnete er die Münder der Kinder bei dem Lied: "Wir sind ganz Chor" - eine Eigenkomposition von ihm. In den Kanon stimmten anschließend auch die Zuschauer auf dem Marktplatz ein, die in großen Scharen gekommen waren.

Doch bevor es soweit war, mussten die Kinder am Mittag einen anderthalbstündigen Probenmarathon hinter sich bringen. Da wurden die Auf- und Abgänge geübt, die Macher von "buten un binnen" hatten auch noch spezielle Wünsche und Stephan Reiß ließ die Lieder immer wieder singen. Der hauptberufliche Chorleiter war mit dem Auftritt der rund 130 Kinder total zufrieden. "Sie sind einfach spitze", sagte er nach den zwei gemeinsamen Proben.

Als alles saß, gab es für die jungen Sänger Mittagessen vor dem Rathaus. Ein schöner Moment für die Kinder und Chorleiter Peter Riedel war sicher dabei die Begegnung mit Henning Scherf. Er war in seiner Funktion als Präsident des Deutschen Chorverbandes unterwegs und ließ es sich nicht nehmen, nahezu jedes Kind mit Handschlag persönlich zu begrüßen. Sein liebenswerter Satz: "Ich bin der alte Bürgermeister" prägte sich bei den Jungen und Mädchen ein. Anschließend hieß es Warten auf den großen Auftritt.

Als die Eröffnungsstunde herangerückt war, besprach Peter Riedel mit seinen Schützlingen die letzten Feinheiten des Auftrittes. Konzentration und Aufregung, aber auch Freude und Ausgelassenheit war den Kindern anzumerken. Für Juliane, Annkatrin, Björn und Paula von den Perilis war es ein aufregender und schöner Tag. Es sei etwas ganz Neues und Anderes, auf dem Bremer Marktplatz zu singen.

Dann wurde es Ernst. Tosender Applaus empfing die Chorkinder, Stephan Reiß und natürlich Henning Scherf. Der badete wiederum in der Menge, bevor er seine begeisternde Eröffnungsansprache hielt. Zu den Kindern gewandt sagte er stellvertretend zu allen Teilnehmern des Festes: "Ich bin ganz stolz auf euch!" Begleitet von der Bremer Jazz-Formation "Milo-Trio" zogen die drei Chöre dann den Marktplatz in ihren musikalischen Bann. Die Dynamik der lächelnden, sich im Rhythmus wiegenden Kinder und Reiß Körperarbeit beim Dirigieren waren überwältigend. Erst nach einer Zugabe durften die glücklichen, stolzen Kinder die Bühne wieder verlassen.

Fast nahtlos wechselten die jungen Sängerinnen und Sänger anschließend in die Glocke über. Dort stand für den Abend noch ein Soloauftritt des Perilis-Chors auf dem Programm. Während die Kinder im Probenraum sich die Wartezeit mit Malen und Toben vertrieben, war Peter Riedel noch mit den technischen Fragen beschäftigt. Es gibt viel zu organisieren an solch einem Tag. Doch der Chorleiter trug es mit Fassung und hatte alles gut im Griff. Ganz allein war er dabei nicht. Er wurde von Müttern der Chorkinder unterstützt. Die sorgten dafür, dass keiner abhanden kam im Bremer Festgewimmel. Hingebungsvoll schminkte Tanja Meinecke in der Ruhezeit fast alle Kinder. So sollte die Wirkung der neuen roten und grünen Shirts mit Chor-Logo und Namenszug des jeweiligen Kindes noch unterstützt werden.

Die Spannung stieg. Für die "angeheiserten Stimmen" verteilte Riedel Salbeibonbons und dann ging es wieder ans Proben. Zunächst kam die mentale Einstimmung. Und da Lob die beste Motivation ist, bescheinigte er den Kindern: "Ihr habt euch gut verkauft." Doch nun hieße es gleich Farbe bekennen, und das nicht nur in Rot und Grün. Es gelte zu zeigen, dass die Perilis auch alleine gut sind, hob er eindringlich hervor. Stimmbildung, Atemübungen und Stellprobe bildeten die Brücke zum eigentlichen Üben. Und abgesehen von einigen Kleinigkeiten lief alles gut. Aufgeregt versammelten sich die Kinder vor dem Kleinen Saal der Glocke. Disziplinierter Aufgang auf die Bühne, Anmoderation durch den Musikrat des Deutschen Chorverbandes, Marcel Dreiling und los ging es. Peter Riedel führte kurz in die Lieder ein und die Kinder gaben ihr Bestes. Sie präsentierten überzeugend ihr gemischtes Programm aus sechs ruhigen und kraftvollen Liedern. Das Publikum im Saal dankte es mit viel Applaus. Eine Mutter freute sich nach dem Auftritt darüber, dass man den Kindern ansehe, wie viel Spaß sie dabei haben, und der Chor wirke als Gruppe unheimlich gut. Ein zufriedener Peter Riedel und glückliche Kinder verließen an diesem Abend die Glocke in Bremen.


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Wümme-Zeitung vom 18.04.2008


Perilis-Konzert live übertragen


Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen


LILIENTHAL (CKL). Einen ganz besonderen Ohrenschmaus präsentierte der Perilis-Chor bei seinem Konzert in der Martinskirche, das per Liveübertragung auch im Krankenhaus miterlebt werden durfte. Unter der Leitung von Peter Riedel brachten die Sängerinnen und Sänger einen Querschnitt aus ihrem Benefizkonzert in der Bremer Kirchengemeinde Unser Lieben Frauen zu Gehör und ließen hierbei Gospels, afrikanische Chorlieder, einen Musicalsong sowie ein Madrigal erklingen.

Neben Pianist Bernhard Scholz begleitete Klarinettist Jürgen Desczka aus Lilienthal als Gastmusiker den Perilis-Chor. Mit Begeisterung lauschte das Publikum in der Martinskirche dem Musicalsong "Leben" und ließ sich von den swingenden Rhythmen des afrikanischen Lieds "Ipharadiso" mitreißen. Mit ihrem sechsstimmigen "Bana Baraka" aus Kenia, dem Madrigal "One Minute" und "Neigen sich die Stunden" rundeten die Perilis ihr kleines "Genesungs-Konzert" ab.



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Wümme-Zeitung vom 06.03.2008


Mit Begeisterung dabei
Jahreskonzert des Perilis-Jugendchores im Saal der Philippusgemeinde

Von unserem Mitarbeiter Hans-Joachim Brandt


LILIENTHAL. Die Verdienste für die musikalische Aufbau- und Jugendarbeit in Lilienthal von Hans-Peter Blume und Peter Riedel sind gar nicht hoch genug einzuschätzen. Während der eine sich jahrzehntelang für die Förderung der Blasmusik eingesetzt hat, hat der andere seit über drei Jahrzehnten die Gesangskultur bei Kindern und Jugendlichen maßgeblich gefördert. Peter Riedel ist zwar zwischenzeitlich als Lehrer pensioniert. Aber nach wie vor leitet er die Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre sowie eine Instrumentalgruppe der Perilis. Der Jugendchor besteht zurzeit aus 30 Jugendlichen aus Lilienthal, Worpswede und Bremen im Alter von 14 bis 24 Jahren. Im Saal der Philippusgemeinde, Am Konventshof präsentierten sich bei ihrem Jahreskonzert 20 Mädchen und junge Frauen sowie fünf junge Männer. Am Keyboard und am E-Piano saß Bernhard Scholz, der nicht nur den Chor souverän begleitete, sondern auch mit Instrumental-Interpretationen brillierte. Das frühere Chormitglied Raimund Häveker war mit seiner Ehefrau extra aus dem Westerwald angereist, um als Moderator und Instrumentalsolist bei dem Konzert zu glänzen. Singend zogen die jungen Leute durch die Zuhörerreihen im voll besetzen Saal ein. Die Vorsitzende der Perilis Christine Söhner begrüßte das zahlreich erschienene Publikum. Gemeinsam mit Peter Riedel hatte der Chor Songs und Chorsätze aus vier Bereichen einstudiert. So präsentierte er zunächst vier musikalische Beispiele aus dem Bereich Pop. Der Chor war von Anfang an mit Engagement und Begeisterung dabei. Und immer wieder traten einzelne Chormitglieder vor die Mikrophone und ergänzten den Chorgesang überzeugend mit ihren Soloeinlagen. So hörte man "Fields of Gold" nach einer Popballade von dem englischen Sängerstar Sting und "Dancing Queen" von dem unvergessenen schwedischen Quartett Abba. Ein Höhepunkt der ganzen Veranstaltung war die Instrumentaleinlage von Bernhard Scholz und Raimund Häveker. Jedem Jazzfreund ist sicherlich Louis Armstrongs Interpretation des "Haifisch-Songs" aus der "Dreigroschenoper" von Kurt Weil und Bertolt Brecht bekannt. Dieses Stück interpretierten nun die beiden Vollblutmusiker am Klavier und in Begleitung von einer Melodika, einer Trompete und einer Mundharmonika. Im zweiten Schwerpunkt des Nachmittags präsentierte der Jugendchor vier Gospel-Songs. Diese afro-amerikanischen religiösen Lieder haben ja dereinst die amerikanische Jazzmusik nachhaltig beeinflusst und erfreuen auch deutsche und europäische Jugendliche in zunehmendem Maße. Die Vorsänger-Rollen übernahmen Estella Warnken, Anna-Lena Schlicht und Francesca Arnold bei dem Lied "Jesus is The Answer" und Vanessa Brüning, Christian Willenbrock und Anna-Lena Schlicht bei "Will the circle bei unbroken". Galina Veselski und Jelena Piehl ergänzten schließlich "Shine your light".Auch das gesamte Publikum wurde bei einem jazzigen Quodlibet gemeinsam mit dem Chor von Peter Riedel einbezogen. Große Begeisterung. Der Jazz war auch der Schwerpunkt im dritten Teil des Konzertes. Bill Withers Lovesong "Just the two of us", das vierstimmige A-cappella-Lied "Ain’t she sweet" und "For the longest time" ebenfalls a capella durch die fünfköpfige Boygroup des Chors überzeugten ebenso wie die Soloeinlage von Galina Veselski bei "You light up my life". Spaß hatten alle im Saal mit einer lustigen Interpretation des Kinderlieds vom "Butzemann". Abschließend stand Film- und Musicalmusik auf dem Programm. Zunächst "My Guy" aus dem Film "Sister Act", dann das allzu bekannte Lied aus den 60er Jahren "Itsy bitsy Teenie Weenie" und schließlich ein Medley aus "Aida" und "Hair". "Let the Sunshine in My Heart" war wohl auch ein Wunsch des Jugendchors an die hoffentlich bald einsetzenden Frühlingstage. Viel Beifall vom Publikum und als Zugabe "Bye, bye love" nach Simon&Garfunkel bei diesem erfolgreichen Konzert.


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Wümme-Zeitung vom 23.02.2008

Erfolgreiches Benefizkonzert
Kinderhilfswerk Plan unterstützt Malaria-Projekt in Sierra Leone

Von unserem Mitarbeiter Lars Fischer

LILIENTHAL. Im Jahr 1937 tobt in Spanien der Bürgerkrieg. Der britische Berichterstatter John Langdon-Davies trifft auf ein Kind mit einem Zettel, auf dem steht: "Dies ist José. Ich bin sein Vater. Wenn Santander fällt, wird man mich erschießen. Wer immer meinen Sohn findet, den bitte ich, um meinetwillen für ihn zu sorgen." Über 70 Jahre später kommen in der Bremer Kirche Unser Lieben Frauen über 800 Besucher zusammen, um ein Konzert mit Gospels, Musical-Melodien und Gitarrenklängen zu erleben. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Langdon-Davies entsprach der Bitte des verzweifelten Vaters. Das war der Beginn der Kinderhilfsorganisation Plan, die inzwischen weltweit tätig ist und auch eine Aktionsgruppe Lilienthal-Bremen unterhält. Diese wiederum organisierte das Benefizkonzert, um so Spenden für ihr Malaria-Projekt in Sierra Leone zu sammeln. Die Krankheit ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen, die jährlich rund eine Million Kleinkinder das Leben kostet. Weitere Informationen zu Plan stehen im Internet unter www.bremen.plan-aktionsgruppen.de oder bei Susanne Kuznik unter 04298/1323. Auf stolze 14 225 Euro summiert sich der Erlös der Veranstaltung, die darüber hinaus ein begeistertes Publikum hinterließ. Den Beginn des rund zweieinhalbstündigen Programms bestritt der Erwachsenenchor der Perilis, der Gospel, Swing und klassischen Chorgesang darbot. Auch Peter Korbel konnte anschließend mit Gitarrenmusik aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen überzeugen. Auf seiner historischen Wappengitarre aus dem 19. Jahrhundert spielte er klassische Stücke, aber auch Kinderlieder oder eine Version des Beatles-Hits "Yesterday". Der Höhepunkt war aber der Auftritt von Musical-Star Ethan Freeman, der von Marina Komissartick am Klavier begleitet wurde. Er sang Melodien aus Opern und Musicals, aber auch eigene Kompositionen. Besonders intensiv gelangen ihm dabei "Bring ihn heim" aus "Les Miserables" und die "Musik der Nacht" aus "Phantom der Oper". Zum Abschluss des gelungenen Konzerts kamen noch einmal sämtliche Künstler, die allesamt komplett auf Gagen verzichteten, zusammen und interpretierten "Neigen sich die Stunden" mehrsprachig.

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Wümme-Zeitung vom 17.12.2007


Country-Musik und Gospellieder auf CD
Perilis Country überreichten ihr zweites Studiowerk an Bürgermeister Willy Hollatz

 
Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen

LILIENTHAL. Der Spaß am Musizieren und die Freude am Umarrangieren von Liedern aus den Bereichen Country, Blues, Irish Folk und Gospel stehen für die Perilis Country an erster Stelle. Mit seiner aktuellen CD "Old Joe Clark", hat dieser ungewöhnliche Chor, der wöchentlich unter der Leitung von Peter Riedel probt, eine gelungene Erweiterung zu seinem Erstlingswerk von 2006 geschaffen. Der neue "Silberling" umfasst insgesamt elf Songs, wobei fünf Stücke von "Good News" stammen, die der Neuerscheinung als Bonus-Tracks hinzugefügt wurden. Ende Oktober waren Peter Riedel, Gerhard Dargel, Dieter Lohmann, Walter Hale, Bernd Radloff, Arnd Rohlfs und Dieter Siekmann nach Ritterhude gereist, um im Dreamlake Studio ihre Songs einzuspielen. Im Anschluss wurden insgesamt 300 CDs gepresst, die seit dem 7. Dezember, zum Stückpreis von sechs Euro, bei den Perilis Country erhältlich sind. Eines ihrer druckfrischen Exemplare überreichten Peter Riedel und Dieter Siekmann jetzt an Bürgermeister Willy Hollatz, der sich über dieses musikalische Präsent erfreut zeigte. Dazu erhielt Hollatz noch ein Nachschlagewerk, das die Entwicklung der Perilis-Chöre und des Lilienthaler Vereins dokumentiert, der 1978 von dem Musikpädagogen Peter Riedel ins Leben gerufen wurde. "Fast jeder aus unserer Gruppe hat für die neue CD ein Solo gespielt", freute sich Riedel, der mit Fiedel und Gitarre die Chorgruppe verstärkt. Auf beeindruckende Weise spiegeln die Lieder den individuellen Stil dieser Truppe wider, die sich ihrem Publikum stets in Westernkleidung präsentiert. "Es war uns wichtig, dass wir auch deutsche Titel aufnehmen", betonte Peter Riedel. So findet man auf der neuen CD den Gospel-Song "Halleluja I’m Ready" und "Lay Down Sally", ein Stück, das erst eine Woche vor den Aufnahmen umarrangiert wurde, aber auch "Das alte Haus von Rocky Docky" und den unvergessenen Truck Stop-Hit "Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n" worden. "Wir sind nicht perfekt, bringen aber unsere Musik mit Begeisterung rüber", äußerte Riedel und hob dabei den mehrstimmigen Gesang der Perilis Country hervor, der zu den Stärken der Lilienthaler Chorgruppe gehört. Auch auf dem instrumentalen Sektor haben die Perilis Country eine Menge zu bieten. "Walter Hale kommt aus der Bluegrass-Szene und hat gute Arbeit geleistet. Ich kenne keinen besseren Banjospieler", schwärmte Riedel, der sich demnächst auch in der Kunst des Paddleguitar Spielens üben möchte, um damit spezielle Effekte zu erzeugen. Spätestens am 14. Mai 2008 wird es beim Wiesenfest der Diakonischen Behindertenhilfe ein Wiedersehen mit den Perilis Country geben, die sich auch für private Feiern buchen lassen. Weitere Auskünfte dazu erteilt Dieter Siekmann unter Telefon 0 42 98 / 66 03. Informationen gibt es unter www.perilis.de auch im Internet.

 

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Wümme-Zeitung vom 13.12.2007

Weihnachtszauber der Chöre und Solisten
Ausverkauftes Perilis-Konzert im Saal der Philippusgemeinde

Von unserer Mitarbeiterin
Christina Klinghagen

LILIENTHAL. Wer zu spät an der Abendkasse im Gemeindehaus der Philippusgemeinde erschien, der hatte leider das Nachsehen. Quasi im Handumdrehen waren schon im Vorverkauf über 200 Karten für das Perilis-Weihnachtskonzert an die Frau und an den Mann gebracht worden. Nur mit viel Glück hatten noch zahlreiche Besucher einen Platz im überfüllten Gemeindesaal gefunden. Unter dem Motto "Wieder naht der heil’ge Stern" erwartete die Gäste ein zweistündiges Programm, bei dem rund 90 Mitglieder aus den vier Perilis-Chören das Publikum auf eine wundersame Reise durch die bunte Welt der Weihnachtsmelodien mitnahmen. Schon beim Einzug der kleinen und großen Chorsängerinnen- und Sänger stellte sich bei den Besuchern ein Gefühl von weihnachtlicher Vorfreude ein. Nach dem gemeinsamen Anstimmen des Liedes "Deine segnende Hand" begrüßten Christine Söhner, erste Vorsitzende der Perilis, und Ulrich Wahl, der die Moderation des Programms übernommen hatte, die Gäste. Wenig später gab der Perilis-Gründer und Chorleiter Peter Riedel dem Erwachsenenchor und Pianist Bernd Scholz das Zeichen zum Einsatz. Neben dem bekannten "Wieder naht der heil’ge Stern" brachte die Gruppe auch das plattdeutsche Weihnachtslied "Dat Fest för alle Lüüd" und Gospels wie "Make Me A Channel Of Your Peace" zu Gehör. Mit ebensolcher Begeisterung wie beim Erwachsenenchor wurde auch der Sängernachwuchs begrüßt. In flotter Art und Weise präsentierten die Mädchen und Jungen "Hal-la-la-le-lu-ja" und fügten ein sanftes und feierliches "Sonderbar" hinten an. Im Wechselgesang waren die Kinderstimmen bei dem Lied "Als ich bei meinen Schafen wacht" zu hören, das von der Sängergruppe mit passenden Bewegungen untermalt wurde. Mal im Chor, dann wieder als Solisten, sangen die Kinder alte und neue Weihnachtslieder. Dazu stellten die jungen Perilis ihren Weihnachts-Rap "Komm lasset uns anbeten" vor. Gospelsongs wie "Jesus Is The Answer" und "Shine Your Light" wurden vom Jugendchor interpretiert. Großen Beifall erhielt der Chor auch für seine Darbietung der Bachkomposition "Ich steh an deiner Krippe hier", die in einer jazzigen Version gesungen wurde. Wie gewohnt forderte Riedel auch wieder das Publikum zum Mitmachen auf. In Gruppen eingeteilt, stimmten die Besucher in das Lied "Weihnacht ist da" mit ein. Mit ihrem Auftritt im Western-Stil gaben die Perilis-Country dem Weihnachtskonzert eine ganz besondere Note. Die Männergruppe musizierte an Waschbrett, Gitarre, Mundharmonika und Mandoline und ließ in ihrem ureigenen Stil Songs wie "The Virgin Mary Had A Baby Boy" und "Me And Jesus" erklingen. Ebenso nahmen die Perilis-Country die Zuhörer mit in "Das Pfefferkuchenland" und sangen "Hallo lieber Weihnachtsmann". Ein zweites Mal zog dann der Erwachsenenchor die Besucher mit einem "Weihnachts-Medley" und "Wana Baraka", ein afrikanischer Song, der sechsstimmig interpretiert wurde, in seinen Bann. Den krönenden Abschluss bildete der Auftritt aller Chormitglieder, die sich vom Publikum mit "Komm, du Friede" und "Stille Nacht" verabschiedeten.


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Wümme-Zeitung vom 03.10.2007

Westernstimmung in Hein Heuers Laufbuchse 

Erster Frühschoppen mit der Perilis-Country-Gruppe fand großen Anklang

Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen

BORGFELD. Ganz egal, wo die Mitglieder der Perilis-Country-Gruppe Station machen - ihre Musik ist stets ein Garant für stimmungsvolle Momente. Davon konnten sich jetzt rund 80 Besucher auf dem Landgasthof Hein Heuers Laufbuchse überzeugen lassen. Mit Waschbrett, Geige, Banjo und Steelguitar präsentierten Peter Riedel, Gerhard Dargel, Dieter Lohmann, Walter Hale, Bernd Radloff, Arnd Rohlfs und Dieter Siekmann in drei Blöcken mehr als 30 Lieder aus ihrem vielfältigen Repertoire. Spätestens nach dem umfeierten, knapp dreistündigen Konzert bei Hein Heuer dürfte nun wohl bekannt sein, dass der wilde Westen am Borgfelder Deich 22 anfängt. Jedenfalls ließ der Refrain des populären Songs, den die Countrymusiker kurzerhand umgedichtet hatten, darauf schließen. Bereits mit den ersten Tönen von "Cripple Creek", ein Instrumentalstück, das die Perilis gerne zu Beginn ihrer Konzerte spielen, sprang der Funke der Begeisterung auf das Publikum über. Fröhlich wurde im Takt von "Muddy River" und "The River Is White" mitgewippt. Ebenso beherzt aufgenommen wurden von den Gästen aber auch die Lieder mit deutschen Texten. Neben "Ich möcht’ so gern Dave Dudley hören" stellten die Freunde der Western- und Country-Musik ihren neuen "Perilis-Song" vor. Zur Melodie von "Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand" hat Gerhard Dargel einen eigenen Text geschrieben, der von den Zuhörern eifrig beklatscht wurde. Ebenso erfolgreich brachten die Musiker den CD-Titel "Good News" zu Gehör. Ein weiteres Highlight des Tages war der Auftritt von Gastsängerin Claudia Hartstock, die im Duett mit Dieter Siekmann das Lied "Im Wagen vor mir" zum Besten gab. Auf Grund der durchweg positiven Resonanz wird dieses Konzert nicht der letzte Auftritt bei Hein Heuer gewesen sein. "Die Gäste haben schon gefragt, wann die Perilis hier wieder spielen", freute sich Gastronom Heuer, der die Perilis-Country-Gruppe schon für mehrere Termine im nächsten Jahr gebucht hat. "Ich habe den Musikern zudem ein Konzert auf meinem Motorboot vorgeschlagen. Von dort aus könnte man vielleicht ja sogar die Schlachte beschallen", verriet Heuer.

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Wümme-Zeitung vom 28.09.2007

Perilis-Auftritt der anderen Art

Chor stellt sich mit neuer Homepage im Internet vor

Von unserer Mitarbeiterin Svenja Länder

LILIENTHAL. "Wir machen Musik!" So lautet der erste Satz auf der neuen Internetseite der Perilis. Treffender könnte man das, was die Chorgemeinschaft aus Lilienthal unter der Leitung von Peter Riedel seit 28 Jahren macht, nicht zusammenfassen. Bei einem Besuch auf www.perilis.de, einer klar gegliederten, farbenfrohen und reichlich bebilderten Homepage, stellt man jedoch schnell fest, wie vielseitig und abwechslungsreich die Arbeit der Perilis ist.In ihrer neuen Internetpräsenz werden im "Portrait" neben der eigenen Geschichte des Vereins viele weitere wissenswerte Fakten genannt. Unter anderem, dass sich das Repertoire des Chors querbeet von Musicalmelodien, Popsongs und afrikanischen Liedern bis zur Countrymusik erstreckt oder dass in der Vereinssatzung steht, dass "der Verein sich die Aufgabe gestellt hat, das kulturelle Leben in Lilienthal zu fördern".Erste Schallplatte kommt 1979 herausAn dieser Stelle werden auch die Höhepunkte nochmal in Erinnerung gerufen: von der ersten Schallplatte aus dem Jahr 1979 über das ZDF-Sonntagskonzert in Worpswede 1989, Chorfahrten und Benefizkonzerte, bis zur Teilnahme des Kinderchores beim "Abba-Fever" in diesem Jahr.Per Mausklick in Songs reinhörenWeiter stöbern kann man dann in den veröffentlichten Presseartikeln oder im "Chor-Shop", der die Möglichkeit bietet, CDs zu bestellen. Neuigkeiten und Terminauskünfte sind selbstverständlich auch auf www.perilis.de zu finden. Umfassend wird der Interessierte über die aktuelle Arbeit, Musicalaufführungen oder anstehende Konzerte der vier Chorgruppen informiert. Der Erwachsenenchor, der Jugendchor, der Kinderchor und "perilis Country" präsentieren ihre Arbeit schließlich noch einzeln auf der Homepage. Neben einem Rückblick der jeweiligen Gruppe mit deren Highlights und CD-Veröffentlichungen, kann der Besucher beim Durchklicken der Fotogalerien Konzerte nochmal erleben oder die Möglichkeit nutzen, in einige Songs reinzuhören.Für denjenigen, der nach dem Besuch von www.perilis.de Lust bekommen hat, selbst aktiv mitzusingen oder eine der Chorgruppen zu buchen, sind ebenfalls hilfreiche Informationen zu finden. Abschließend kann man noch im Gästebuch Lob und Kritik loswerden.

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Wümme-Zeitung vom 26.09.2007

Genuss für Auge und Ohr

Perilis Country zu Gast bei Hein Heuer

Von Mitarbeiterin Christina Klinghagen

BORGFELD. Für einen stimmungsvollen Frühschoppen will die Perilis Country-Gruppe am 30. September, ab 11 Uhr, im Landgasthof Hein Heuers Laufbuchse, Borgfelder Deich 22, sorgen. Mit diesem Konzert möchten sich die sieben gestandenen Musiker bei Gastronom Heuer bedanken, der die Männer beim Festumzug zur 775-Jahr-Feier durch einen Traktortransport unterstützt hat. In zwei Abschnitten werden Peter Riedel, Gerhard Dargel, Dieter Lohmann, Walter Hale, Bernd Radloff, Arnd Rohlfs und Dieter Siekmann mit Gitarre, Bass, Banjo, Trommel, Waschbrett und Mundharmonika über 30 Lieder aus ihrem vielfältigen Repertoire präsentieren. Speziell für den Song "Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen" haben die Perilis Country eine Gastsängerin eingeladen.Brandaktuell an den Start gegangen ist jetzt die neue Homepage der Perilis. Unter www.perilis.de können ab sofort Informationen zu den vier Chorgruppen sowie Termine und Fotos von Auftritten abgefragt werden.

                                                                     

Wümme-Zeitung vom 27.04.2007

Western-Musik mal woanders

Öffentliche Probe der Perilis Country-Gruppe in Hein Heuer’s Laufbuchse

Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen

LILIENTHAL·BORGFELD. Für gewöhnlich treffen sich die sieben gestandenen „Freizeit- Cowboys“ zum Musizieren in der Christoph-Tornée-Schule. Doch an diesem Abend hatte die Country-Gruppe der Perilis einen guten Grund, ihre Probe in die Räumlichkeiten von Hein Heuer’s Laufbuchse nach Borgfeld zu verlegen.

Klaus Heuer hat uns angeboten, dass er der Country-Gruppe einen Trecker mit Anhänger für den Umzug zur 775-Jahr-Feier von Lilienthal zur Verfügung stellen will“, berichtete Perilis-Mitglied Dieter Siekmann voller Stolz. Aus Dankbarkeit für die großzügige Spenden-bereitschaft des Gastronomen gab die Country-Gruppe hier nun eine Kostprobe aus ihrem Repertoire und sorgte damit für ein unvergessliches Westernerlebnis im maritimen Ambiente.

Wie Klaus Heuer berichtete, hatte sich der Kontakt zu den Country-Musikern über Dieter Siekmann ergeben. Während der öffentlichen Probe in Hein Heuer’s Laufbuchse gab es dann aber genügend Gelegenheiten, bei denen sich der ehemalige Schiffsingenieur Heuer und die Westernleute näher kennen lernen durften. „Es sind gleichaltrige Herrschaften“, stellte der Gastwirt erfreut fest und fügte hinzu, dass er schon immer einmal einen Sonntags-Frühschoppen veranstalten wollte, was er nun in naher Zukunft auch mit der Country-Gruppe umsetzen will. Bevor die Musiker ihre Westernklänge ertönen ließen, stärkten sie sich erst einmal mit Leberkäse, einem Bauernfrühstück und Bratkartoffeln.

Währenddessen wurde noch die Skizze für den geplanten Festwagen herumgereicht und mit Heuer, der den Trecker beim Umzug steuern wird, die Details besprochen. „Klaus Heuer war sehr spontan. Als wir sagten, dass wir 220 Volt brauchen, meinte er, dass dieses kein Problem sei“, berichtete Siekmann. Wenig später präsentierte sich die Country-Gruppe mit Geige, Mundharmonika, Gitarre, Banjo, Waschbrett und Gesang dem begeisterten Publikum und bot ein halbstündiges Musikprogramm, darunter Titel von ihrer ersten CD wie „Good News“, „Muddy River“, „Cripple Creek“ und „Das alte Haus von Rocky Docky“

Die Anfänge der Perilis Country-Gruppe reichen zurück bis in die 90er Jahre. Entstanden aus dem Erwachsenenchor der Perilis, konnte die Country-Gruppe bis heute diverse erfolgreiche Auftritte für sich verbuchen. „Am Anfang hatten wir eine wechselnde Besetzung. Seit drei Jahren sind wir jetzt aber komplett“, erklärte Peter Riedel, Chorleiter und Gründer der Perilis. „Ich habe mit dem Gitarrespielen angefangen und war dann im Chor“, erinnerte sich Dieter Lohmann, der bei den „Countrys“ ein Mann der ersten Stunde ist und den Perilis seit insgesamt 26 Jahren die Treue hält. „Wir sind im besten Country-Alter“, scherzte Riedel und verriet, dass dieMitglieder zwischen 52 und 67 Jahre alt sind.

Live erleben kann man die Country-Gruppe wieder am 17. Juni beim großen Festumzug durch Lilienthal. Im Oktober werden die Musiker dann abermals ins Studio gehen und ihre zweite Scheibe aufnehmen. Im Dreamlake-Studio in Osterholz- Scharmbeck sollen sechs Lieder neu produziert und mit fünf älteren Songs auf CD gepresst werden, die ab November für sechs Euro bei Peter Riedel und Dieter Siekmann erhältlich sein wird.

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Wümme-Zeitung 19.02.2007

Nachwuchssänger und das Showbusiness

Der Perilis-Kinderchor war zu Gast beim ausverkauften Musical „Abba-Fever“ in der Stadthalle

Von unserer Mitarbeiterin Christina Klinghagen

LILIENTHAL·LANDKREIS. Schon früh am Morgen hatte den einen oder anderen das Lampenfieber gepackt. Kein Wunder, denn schließlich hat man ja nicht alle Tage die Gelegenheit, mit professionellen Musical-Stars auf der Bühne zu stehen. 27 Jungen und Mädchen vom Perilis-Kinderchor aus Lilienthal durften am Sonnabend bei der fulminanten Tour-Produktion „Abba-Fever“ in der ausverkauften Stadthalle in Osterholz-Scharmbeck ihr Talent unter Beweis stellen und Seite an Seite mit den Darstellern das Lied „I Have A Dream“ präsentieren.

Dabei sammelten die jungen Sängerinnen und Sänger nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Backstage-Bereich jede Menge Erfahrungen in Sachen Showbusiness. In kleinen Fahrgemeinschaften waren die sieben- bis zwölfjährigen Perilis mit ihren Eltern angereist. Gegen 17 Uhr lautete ihre erste Aufgabe „antreten zur Stellprobe“. Es dauerte einen kleinen Moment, bis die quirligen Persönlichkeiten ihren Platz auf der Bühne eingenommen hatten und im Beisein der Eltern den Abba-Song aus vollem Herzen erklingen ließen. Nach einem dicken Lob von Chorleiter Peter Riedel und seinem Kollegen Dieter Siekmann folgte ein Rundgang durch die Stadthalle, bei dem Waltraud Meinecke, Geschäftsführerin von Meinecke Event, die Kinder mit den Räumlichkeiten vertraut machte. Schließlich in ihrem Aufenthaltsraum angekommen, blieb den Perilis noch genügend Zeit, um sich über den bevorstehenden Auftritt auszutauschen, mit dem Gameboy zu spielen und zu lernen, das man hier weder toben noch schreien darf, weil sich auch die Musicaldarsteller nebenan in Ruhe auf die Show vorbereiten wollten.

„Ich habe heute Mittag noch zwei Stunden geschlafen, weil ich so aufgeregt war. Die ganze Zeit hatte ich Angst, dass ich beim Auftritt den Text vergesse“, verriet die neunjährige Nele Geffken, die nun mit Freundinnen aus dem Chor nach einer Ablenkung suchte. Anhand der geröteten Wangen sah man so manchem hier die Aufregung an. Ein Junge erzählte, dass er schon mehrere Packungen Kaugummis verbraucht hätte, um seine Nervosität zu unterdrücken. „Lampenfieber hatte ich noch nie. Ich habe schon bei mindestens zehn Auftritten mit gemacht“, erzählte hingegen Steffen Brinkmann, der ebenso wie sein Zwillingsbruder Björn recht entspannt wirkte. „Ich habe keine Bedenken, die Kinder schaffen das schon“, äußerte Riedel voller Zuversicht. Zwischen der Einverleibung von nervenstärkender Nahrung wie Kuchen, Pommes Frites und Fruchtsaft wurde für Katrin Limberg, die an diesem Tag ihren zehnten Geburtstag feierte, noch ein „Happy Birthday“ geträllert, bevor sich die Kinder in ihre bunten und schillernden Kostüme schlüpften.

Ganz im Stil der 70er Jahre präsentierten sich die Mädchen und Jungen in Schlaghosen und glitzernden Oberteilen und rundeten ihren „Abba-Look“ mit gehäkelten Mützen, üppigen Ketten und Blumen ab. „Die Lackschuhe stammen von der Hochzeit meiner Eltern“, erklärte Eileen Dierksen, die ebenso wie ihre Mitstreiter mit Puderquaste und Lippenstift ein perfektes Make up auf ihr Gesicht zauberte, bevor sie sich in den Zuschauerraum setzte, um sich den ersten Teil des Musicals anzusehen. Direkt nach der Pause war dann auch für die Perilis der große Augenblick gekommen. Als sich das Scheinwerferlicht auf den Kinderchor richtete, war von Lampenfieber keine Spur mehr zu sehen. Zur Begeisterung der Zuschauer meisterten die Perilis ihren Auftritt mit Bravour und wurden mit einem kräftigen Applaus belohnt.

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Ein Artikel vom 12.02.2006 aus der Internet-Seite von:

“Plan Aktionsgruppe Bremen-Lilienthal“

Großer Andrang beim Benefiz-Konzert des Kinderhilfswerks Plan mit Anna Maria Kaufmann

Das 4. Benefizkonzert am 12. Februar 2006 der Plan Aktionsgruppe Bremen-Lilienthal war schon Tage vorher ausverkauft.

Die Kirche Unser Lieben Frauen in Bremen war bis unters Dach mit über 850 Konzertbesuchern gefüllt. Nach der Begrüßung von Plan AG Mitglied Susanne Kuznik und Schirmherr Dr. Henning Scherf  stimmte  der Erwachsenenchor der Perilis  aus Lilienthal  einfühlsam den Gospel „Hear me prayin Lord“  und von Cat Stevens  „Morning has broken“ an. Der Hit „ Leben“ aus dem Musical Träume, wurde gefühlvoll  durch Solis und Refrain dem Publikum präsentiert. Mit neuem Plan-Text , passend zur Veranstaltung von Kerstin Toelle geschrieben, stimmte er so manchen Zuhörern nachdenklich. Ein afrikanischer Gospel „ Wana baraka, begleitet von 3 Pauken, schön und stimmgewaltig vorgetragen, ließ die Kirche erzittern.

La Cumparsita, ein spritziger Tango  musikalisch dargeboten vom Bremer Kaffeehaus Orchester begeisterte das Publikum und  so mancher Fuß wippte mit. Der anschließende multimediale Dia Vortag  von Dieter Kuznik vermittelte den Zuschauern einen sehr guten Einblick in die Arbeit des Kinderhilfswerks Plan International.

“Peace to the World“  hieß es dann in einem gemeinsamen Kanon Singen mit den Publikum unter der Leitung von Peter Riedel.

Anja  Kwijas, von Radio Bremen, die  die Veranstaltung hervorragend moderierte, versprach nicht zuviel als sie  A-Chording als Geheimtipp ankündigte. Die fünf ehemaligen Sänger aus dem Bremer Knabenchor Unser  Lieben Frauen nahmen das Publikum schon nach ihrem ersten Lied „ Schöne Isabella von Castilien“ ein Comedian Harmonist Schlager für sich ein. Barbershop- Songs wie „The longest Time“ oder“ King of the Road“  wurden von den 17 – 21  jährigen so gut vorgetragen, dass das Publikum noch  eine Zugabe erklatschte.

Mit viel Beifall wurde Anna Maria Kaufmann empfangen. Als  Plan Patin stellte sie trotz ihres vollen Terminkalenders 2 Tage zur Verfügung und trat, wie auch allen anderen Künstler ohne Gage auf.

Professionell begleitet vom Bremer Kaffeehaus-Orchester  bezauberte Anna Maria Kaufmann mit „Exultate Jubilate“  von Mozart , mit „Amazing Grace“,  mit  Gospel und Musicalsongs  wie u.a. aus Yentel, Phantom der Oper oder  aus Evita zusammen mit dem Bremer EVITA Kinderchor. Wunderschön mehrstimmig gesungen, zusammen mit acht  Sängerinnen der Perilis, erklang der „Abendsegen“ aus der Oper Hänsel u. Gretel.

Als Zugabe nach frenetischem Beifall erfreute die Sopranistin den Gospel „!Mary had a Baby“. Ein berührendes Chorstück, das internationale Abschiedslied „ Neigen sich die Stunden“  gemeinsam von allen Künstlern gesungen beendete dieses wunderschöne, eindrucksvolle Benefizkonzert.

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Ein gelungenes K