Chor-Stimmen




Ich singe bei den perilis, weil…
…ich den Alltag vergessen will: wenn man sich voll auf die Noten und den Dirigenten konzentriert, haben die Sorgen draußen Sendepause

…ich die Gänsehaut liebe: wenn ein Akkord im Raum steht und alles perfekt schwingt – dieses Gefühl ist unbezahlbar.

…ich die Gemeinschaft schätze: die Gespräche in der Pause und das gemeinsame Ziel schweißen einfachzusammen in der Pause.
K.W.

Ich singe bei den perilis, weil…..
…..ich meine Stimme fordern möchte:
es ist toll zu merken, wie man mit der Zeit immer höher, tiefer und sicherer singt.

…..es die beste Therapie ist:
Singen setzt Endorphine frei. Egal wie gestresst ich zur Probe komme, ich gehe immer mit besserer Laune nach Hause.

…..ich die Herausforderung liebe;
ein komplexes Stück oder ein modernes Lied zu knacken, ist wie Gehirnjogging mit Herz.
K.W.

 

Ich singe bei den perilis, weil……

…ich die Adrenalinschübe beim  Umblättern liebe: nichts kickt so sehr wie der Moment, in dem man realisiert, dass man zwei Seiten gleichzeitig umgeschlagen hat und nun jetzt komplett woanders ist als der Rest…

…ich ständige Verwirrung liebe: nichts ist schöner als der Momant, wenn der Dirigent „ab Takt 42“ sagt und im ganzen Raum dasd hektische Rascheln losgeht, weil niemand seine Takte gezählt hat…

…ich ein Profi im „Fisch-Mund“ bin: wenn ich den Teyxt vergessen habe oder die Töne zu hoch werden, bewege ich einfach nur rhythmisch die Lippen und hoffe, dass der Nachbar die Arbeit macht…

                                                           K.W.

Ich singe bei den perilis weil…..

….ich es liebe, Teil eines großen Klangkörpers zu sein: Dieses Gefühl, dass meine einzelne Stimme im großen Ganzen aufgeht und trotzdem wichtig ist, gibt mir unglaublich viel Kraft….

….man hier ohne Worte kommunizieren kann: wenn alle gleichzeitig atmen und denselben Fokus haben, entsteht eine Verbindung, die man kaum beschreiben kann….

….ich Musik nicht nur höre, sondern körperlich spüren will: der Bass im Rücken und die Obertöne im Kopf – das ist mein persönliches 4D-Erlebnis….. K.W.

 

 

….ich die Macht der Stille schätze: vor allem die drei Sekunden, nachdem man als Einzige noch einen Tonn gesungen hat, obwohl der Dirigent schon längst abgebrochen hatte…..

…..es das einzige Hobby ist, bei dem „Feuchtigkeit“ ein Kompliment für die Aussprache ist: (danke an die S-Laute in der ersten Reihe)..

…..ich auf die mysteriösen Zeichen des Dirigenten stehe: er fuchtelt wild mit den Armen, ich schaue konzentriert – wir beide haben keine Ahnung, was gerade passiert, aber es klingt irgendwie nach Kunst……

…..ich meine Lunge auf „Vakuum-Modus“ trainiere: weil der Komponist dachte, dass Menschen keine Sauerstoffpausen brauchen und Phrasen geschrieben hat, die länger sind als meine gesamte Lebensplanung…..

K.W.